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Virales Marketing

1996
  • Jeffrey Rayport
Büroszene mit Fachleuten, die über virale Marketingstrategien in der Wirtschaft nachdenken.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Viral Marketing Beschreibt jede Marketingstrategie, die Einzelpersonen dazu anregt, eine Marketingbotschaft weiterzugeben, wodurch das Potenzial für eine exponentielle Steigerung der Reichweite und des Einflusses der Botschaft entsteht. Ähnlich wie Viren nutzen solche Strategien die rasante Verbreitung, um die Botschaft von Mensch zu Mensch zu verbreiten. Es handelt sich um eine Form der verstärkten Mundpropaganda, die häufig durch das Internet ermöglicht wird.

Virales Marketing ist eine Technik, die bestehende soziale Netzwerke nutzt, um die Markenbekanntheit exponentiell zu steigern. Kernprinzip ist es, Inhalte oder Kampagnen zu erstellen, die so fesselnd, witzig oder interessant sind, dass Nutzer das Bedürfnis verspüren, sie mit ihren Freunden und Kontakten zu teilen. Dieser sich selbst replizierende Prozess ähnelt der Verbreitung eines biologischen Virus, daher der Name. Ein frühes Beispiel hierfür war die Hotmail-Kampagne, bei der jeder ausgehenden E-Mail ihrer Nutzer eine Werbebotschaft angehängt wurde, wodurch die Nutzerbasis effektiv in eine Marketingarmee verwandelt wurde.

Damit eine Kampagne viral geht, muss der Inhalt typischerweise eine starke emotionale Reaktion hervorrufen – Humor, Staunen, Überraschung oder sogar Wut. Er muss außerdem leicht teilbar sein. Der Aufstieg von Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, YouTube und TikTok hat virales Marketing massiv beflügelt und reibungslose Kanäle für die schnelle Verbreitung geschaffen. Während manche virale Erfolge zufällig entstehen, sind die meisten das Ergebnis sorgfältig geplanter Strategien, die die Psychologie der Zielgruppe und die Dynamik sozialer Netzwerke berücksichtigen. Marketer „säen“ virale Inhalte oft, indem sie sie zunächst mit einer kleinen Gruppe einflussreicher Personen teilen, in der Hoffnung, dass diese sie in ihren größeren Netzwerken weiterverbreiten und so die virale Kettenreaktion auslösen.

UNESCO Nomenclature: 3301
- Wirtschaft

Typ

Abstraktes System

Störung

Revolutionär

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Metcalfes Gesetz (Der Wert eines Netzwerks ist proportional zum Quadrat der Anzahl der Nutzer)
  • Kettenbrief-Konzept
  • Epidemiologische Modelle
  • Theorie der Verbreitung von Innovationen

Anwendungen

  • virale Videos auf YouTube und TikTok
  • Internet-Memes
  • E-Mail-Kettenbriefe (frühe Form)
  • Freunde-werben-Funktionen in Apps wie Dropbox
  • teilbare Social-Media-Herausforderungen

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandt mit: viralem Marketing, sozialen Medien, Content-Marketing, exponentiellem Wachstum, Buzz-Marketing, Memes, Mundpropaganda, digitalem Marketing.

Historischer Kontext

Virales Marketing

1992
1992
1993-07-22
1996
1998
1999
2000
1991
1992
1993
1994
1997
1998
1999-05-01
2000

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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