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Die Hannoverschen Prinzipien

1992
  • William McDonough
  • Michael Braungart
Architekturbüro, das die Grundsätze der nachhaltigen Gestaltung aus den Hannoverschen Grundsätzen anwendet.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Neun Grundprinzipien für nachhaltiges Design, entwickelt von William McDonough und Michael Braungart. Sie setzen sich für das Recht von Mensch und Natur ein, koexistieren zu können, gegenseitige Abhängigkeiten anzuerkennen, die Beziehung zwischen Geist und Materie zu respektieren, Verantwortung für Designfolgen zu übernehmen, sichere Objekte mit langfristigem Wert zu schaffen, Abfall zu vermeiden, sich auf natürliche Energieflüsse zu verlassen und die Grenzen des Designs zu verstehen.

Die Hannoveraner Grundsätze wurden 1992 von der Stadt Hannover als Leitfaden für die Gestaltung der Weltausstellung Expo 2000 in Auftrag gegeben. Der Architekt William McDonough und der Chemiker Michael Braungart arbeiteten zusammen, um diese Erklärung der gegenseitigen Abhängigkeit im Design zu erstellen. Die Grundsätze gehen über die reine Schadensminimierung (“Ökoeffizienz”) hinaus und gehen zu einer Philosophie der Schaffung positiver, regenerativer Auswirkungen (“Ökoeffektivität”) über. Es handelt sich nicht um eine vorgeschriebene Checkliste, sondern um eine Reihe von Werten, die Designer aller Fachrichtungen inspirieren sollen.

The nine principles are: 1. Insist on the rights of humanity and nature to co-exist. 2. Recognize interdependence. 3. Respect relationships between spirit and matter. 4. Accept responsibility for the consequences of design. 5. Create safe objects of long-term value. 6. Eliminate the concept of waste. 7. Rely on natural energy flows. 8. Understand the limitations of design. 9. Seek constant improvement by sharing knowledge. These principles laid the intellectual groundwork for later concepts like Cradle-to-Cradle design, fundamentally shifting the conversation from doing “less bad” to actively doing “more good” through design.

UNESCO Nomenclature: 3301
- Architektur

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Rachel Carsons “Stiller Frühling” (1962)
  • Bericht über die Grenzen des Wachstums (1972)
  • Brundtland-Bericht “Unsere gemeinsame Zukunft” (1987)
  • Prinzipien der Industrieökologie
  • frühe Umweltbewegungen der 1960er und 1970er Jahre

Anwendungen

  • Expo 2000 in Hannover, Deutschland
  • Revitalisierung des Ford River Rouge-Komplexes
  • Herman Miller Stuhl “mirra” Entwurf
  • Cradle-to-Cradle-Zertifizierungsprogramm

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Related to: Hannover principles, sustainable design, William McDonough, Michael Braungart, eco-effectiveness, green building, design philosophy, expo 2000, environmental ethics, circular economy.

Historischer Kontext

Die Hannoverschen Prinzipien

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1992
1993
1994
1997
1990
1990
1990
1992
1992
1993-07-22
1996
1998

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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