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Ridesharing-Einführungsmodell

2000
Kontrollraum für die Raumfahrt mit Ingenieuren zur Überwachung des Satellitenstarts.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Eine Startstrategie, bei der mehrere kleine Satelliten als Sekundärnutzlasten auf einer Rakete mitgeführt werden, deren Hauptmission der Start eines größeren Hauptsatelliten ist. Dieses „Huckepackverfahren“ reduziert die Kosten erheblich. Kleinsatellit Da die Betreiber nur einen Bruchteil der gesamten Trägerraketenkapazität bezahlen, wird der Zugang zum Weltraum für kleinere Akteure erschwinglicher und häufiger.

Das Ridesharing- oder Huckepack-Startmodell löst das grundlegende wirtschaftliche Problem des Weltraumzugangs für kleinere Betreiber. Eine dedizierte Trägerrakete kann Dutzende bis Hunderte Millionen Dollar kosten – ein Preis, der das Budget einer kleinen Universität oder eines Start-up-Satelliten weit übersteigt. Beim Ridesharing verteilen sich diese Kosten auf viele Nutzer. Der Hauptnutzlastinhaber trägt den Großteil der Startkosten und bestimmt die endgültige Umlaufbahn und den Startzeitpunkt. Sekundärnutzlasten müssen diese Vorgaben erfüllen können.

Dieses Modell schuf ein neues Marktsegment für sogenannte „Startvermittler“ oder „Aggregatoren“. Diese Unternehmen fungieren als Vermittler, indem sie einen großen Startplatz auf einer Rakete (wie einer Atlas V, Falcon 9 oder PSLV) erwerben und anschließend kleinere Anteile dieser Kapazität an zahlreiche Betreiber kleiner Satelliten weiterverkaufen. Sie übernehmen die komplexe Logistik der Nutzlastintegration, die Dokumentation und die mechanisch-elektrische Anbindung an die Trägerrakete. Die Entwicklung standardisierter Aussetzvorrichtungen, wie beispielsweise des CubeSat P-POD, war ein entscheidender Faktor für dieses Modell und ermöglichte die sichere und effiziente Integration Dutzender Satelliten. Zwar bietet Ridesharing niedrige Kosten, doch der Nachteil besteht in der mangelnden Kontrolle über die Zielumlaufbahn und den Startzeitpunkt, was wiederum die Entwicklung dedizierter Trägerraketen für Kleinsatelliten vorangetrieben hat.

UNESCO Nomenclature: 3302
Luft- und Raumfahrttechnik

Typ

Logistisches Modell

Störung

Wesentliche

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Ariane-Struktur für Hilfsnutzlasten (ASAP), entwickelt in den 1980er Jahren
  • Space Shuttle „Getaway Special“ (Gas-)Kanisterprogramm
  • frühe Amateurfunksatelliten, die als Ballast oder Sekundärnutzlasten gestartet wurden
  • economic pressure to reduce the cost of space access

Anwendungen

  • spezialisierte Startvermittler für Kleinsatelliten (z. B. Spaceflight Industries, Exolaunch)
  • Die kommerziellen PSLV-Starts der ISRO haben Hunderte von Kleinsatelliten ausgesetzt.
  • SpaceX' Kleinsatellitenprogramm mit der Falcon 9-Rakete
  • Entwicklung spezialisierter Satellitenaussetzgeräte (z. B. P-Pod, Isipod, Sherpa)
  • Start großer Konstellationen, die mehrere, kosteneffiziente Bereitstellungen erfordern

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandte Themen: Mitfahrgelegenheiten, Huckepackstart, Sekundärnutzlast, Trägerrakete, Weltraumzugang, Startökonomie, Kleinsatellit, Konstellation, PSLV, Falcon 9.

Historischer Kontext

Ridesharing-Einführungsmodell

1999-05-01
2000
2000
2000
2002
2010
2013
1999
2000
2000
2000
2000
2003
2010
2013-09-24

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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