Six Sigma-Methodik
Six Sigma ist eine disziplinierte, datengetriebene Methodik zur Beseitigung von Fehlern in jedem Prozess – von Herstellung von Transaktionen und vom Produkt zum Service. Die statistische Darstellung von Six Sigma beschreibt einen Prozess, bei dem statistisch erwartet wird, dass 99,99966 % aller Möglichkeiten zur Herstellung eines bestimmten Merkmals eines Bauteils fehlerfrei sind (3,4 Fehler pro Million Möglichkeiten).
Six Sigma zielt darauf ab, die Qualität von Prozessergebnissen zu verbessern, indem Fehlerursachen identifiziert und beseitigt sowie die Variabilität in Fertigungs- und Geschäftsprozessen minimiert wird. Es nutzt eine Reihe von Qualitätsmanagementmethoden, hauptsächlich empirische und statistische Verfahren, und schafft innerhalb der Organisation eine spezielle Infrastruktur von Experten (z. B. „Champions“, „Black Belts“, „Green Belts“), die diese Methoden beherrschen. Jedes Six-Sigma-Projekt in einer Organisation folgt einer definierten Abfolge von Schritten und verfolgt spezifische Wertziele, wie beispielsweise die Reduzierung der Prozesszykluszeit, die Verringerung der Umweltbelastung, die Senkung der Kosten, die Steigerung der Kundenzufriedenheit und die Erhöhung des Gewinns.
The two main project methodologies used are DMAIC (Define, Measure, Analyze, Improve, Control), which is used for projects aimed at improving an existing business process, and DMADV (Define, Measure, Analyze, Design, Verify), used for projects aimed at creating new product or process designs. The core of the methodology is the rigorous application of statistical tools like statistical process control (SPC), regression analysis, and design of experiments (DOE) to identify the root causes of variation and defects, and then to implement and sustain improvements.
UNESCO Nomenclature: 3309
- Management-Wissenschaften
Verwendung
Weitverbreitete Verwendung
Vorläufer
- total quality management (tqm)
- Statistische Prozesskontrolle (SPC) von Walter Shewhart
- die Arbeit von W. Edwards Deming und Joseph M. Juran
- Taguchi-Methoden für Qualitätsmanagement
- Qualitätszirkel-Bewegung
Anwendungen
- Fehlerreduzierung in der Halbleiterfertigung
- Verbesserung der Effizienz bei Finanzdienstleistungen (z. B. Kreditbearbeitung)
- Verbesserung der Patientensicherheit und Reduzierung von Fehlern in Krankenhäusern
- Optimierung der Logistik und des Lieferkettenmanagements
- Verbesserung der Kundenzufriedenheitswerte im Callcenter
Potenzielle Innovationsideen
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Verwandt mit: Six Sigma, DMAIC, Qualitätskontrolle, statistische Prozesskontrolle, Fehlerreduzierung, Prozessverbesserung, Motorola, Lean Manufacturing.