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Gleichzeitige Entwicklung

1986
Zusammenarbeit im Team bei der technischen Planung der Produktentwicklung.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Concurrent Engineering, auch bekannt als simultanes Engineering, ist eine Designphilosophie, die die Parallelisierung von Aufgaben betont. Anstelle eines sequenziellen Prozesses, bei dem der Entwurf vor dem eigentlichen Produkt abgeschlossen wird. Herstellung Wird dieser Ansatz verfolgt, kommt ein Team zum Einsatz, bei dem Designer, Fertigungsingenieure und weitere Beteiligte von Anfang an zusammenarbeiten. Diese enge Zusammenarbeit verkürzt die Produktentwicklungszeit erheblich und verbessert die Designqualität.

Das Kernprinzip des Simultaneous Engineering besteht darin, Aspekte der nachgelagerten Prozesse bereits in die vorgelagerte Designphase zu integrieren. Traditionell wurde ein Produkt entworfen und dann quasi an das Fertigungsteam übergeben, das dann möglicherweise feststellte, dass die Produktion wie geplant schwierig oder unmöglich war, was kostspielige und zeitaufwändige Nachbesserungen zur Folge hatte. Simultaneous Engineering überwindet diese Abteilungsgrenzen.

Durch die Bildung funktionsübergreifender Teams werden potenzielle Probleme in den Bereichen Fertigung, Montage, Wartung und Qualität frühzeitig im Entwicklungsprozess erkannt und behoben. Dieser proaktive Ansatz wird oft als „Design for X“ (DFX) bezeichnet, wobei „X“ für Fertigungstauglichkeit (DFM), Montage (DFA) oder Wartungstauglichkeit stehen kann. Die kollaborative Natur des Simultaneous Engineering basiert maßgeblich auf effektiver Kommunikation und gemeinsam genutzten digitalen Modellen (CAD/CAM/CAE), wodurch alle Teammitglieder an einer einheitlichen, aktuellen Darstellung des Produkts arbeiten können. Das Ergebnis ist ein ganzheitlicheres und optimiertes Design, weniger Änderungen in späten Entwicklungsphasen, geringere Kosten und eine schnellere Markteinführung.

UNESCO Nomenclature: 3307
• Konstruktion

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Wasserfallmodell der Produktentwicklung (als zu verbesserndes System)
  • Just-in-Time-Fertigungsprinzipien (JIT)
  • Konzepte des Total Quality Management (TQM)
  • Fortschritte im computergestützten Design (CAD) und in der computergestützten Fertigung (CAM)

Anwendungen

  • Automobilindustrie für schnelle Modellentwicklung
  • Luft- und Raumfahrtindustrie (z. B. Entwicklung der Boeing 777)
  • Produkteinführungen im Bereich Unterhaltungselektronik
  • Integrierte Produktentwicklungsprozesse (IPD)

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandte Themen: Concurrent Engineering, Simultaneous Engineering, Integrierte Produktentwicklung, Design for Manufacturability (DFM), Cross-Functional Teams, Time-to-Market, Produktlebenszyklus.

Historischer Kontext

Gleichzeitige Entwicklung

1980
1980
1981
1986
1986
1987
1989
1980
1980
1980
1984
1986
1986
1987-03
1990

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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