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Gibbs-Phänomen

1899
  • Henry Wilbraham
  • J. Willard Gibbs
Signalverarbeitungslabor zur Analyse des Verhaltens von Fourierreihen an Diskontinuitäten.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

The Gibbs phenomenon describes the behavior of a Fourier-Reihe at a jump discontinuity. The partial sums of the series exhibit an overshoot near the jump, which does not disappear as more terms are added. This overshoot converges to a constant value of about 9% of the jump height, regardless of the number of terms in the series.

When a function with a jump discontinuity, like a square wave, is approximated by its Fourier-Reihe, the approximation is not perfect at the discontinuity. As more terms are added to the series (i.e., as the approximation includes higher frequencies), the approximation gets better everywhere except in the immediate vicinity of the jump. Near the jump, the partial sum overshoots the function’s value. The width of this overshoot region shrinks as more terms are added, but the height of the overshoot remains constant.

Dieser Überschwinger ist kein Zeichen für Nichtkonvergenz. Die Reihe konvergiert punktweise, und an der Unstetigkeitsstelle selbst konvergiert sie gemäß Dirichlet-Theorem zum Mittelpunkt des Sprungs. Die Konvergenz ist jedoch nicht gleichmäßig. Der maximale Überschwingungswert, der mit der Wilbraham-Gibbs-Konstante zusammenhängt, beträgt ungefähr [latex]frac{1}{pi} int_0^pi frac{sin t}{t} dt – frac{1}{2} ungefähr 0,08949…[/latex] mal die Sprunggröße. Dieses Phänomen ist eine grundlegende Eigenschaft von Reihenapproximationen diskontinuierlicher Funktionen und spielt eine wichtige Rolle in der Signal- und Bildverarbeitung, wo es sich als ‘Ringing’-Artefakte in der Nähe scharfer Kanten manifestieren kann.

UNESCO Nomenclature: 1201
– Algebra

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Fourier series representation of discontinuous functions
  • Dirichlet-Konvergenzsatz
  • Konzept der Partialsummen und Reihenkonvergenz
  • Untersuchung der Sinc-Funktion [latex]\frac{\sin(x)}{x}[/latex]

Anwendungen

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

  • Entwicklung von Fensterfunktionen (z. B. Hamming, Hanning) zur Reduzierung des Nachschwingens in digitalen Filtern
  • Bildverarbeitungsalgorithmen zur Kantenschärfung und Artefaktentfernung
  • Sigma-Approximationsverfahren zur Glättung des Gibbs-Überschwingens
  • Fortschrittliche MRT-Rekonstruktionsalgorithmen zur Minimierung von Abschneideartefakten
  • Entwurf von Tiefpassfiltern mit besserem Einschwingverhalten
  • Wavelet-basierte Kompressionsverfahren, die Diskontinuitäten besser bewältigen als Fourier-basierte Verfahren
  • Numerische Verfahren zur Lösung hyperbolischer partieller Differentialgleichungen, die Stoßwellen ohne unerwünschte Oszillationen behandeln
  • Rauschunterdrückung mittels totaler Variation in der Bildverarbeitung
  • Spektralmethoden zur Lösung von Differentialgleichungen mit Diskontinuitätsbehandlung
  • Audioverarbeitungstechniken zur Vermeidung von Vorecho-Artefakten in komprimierten Audiodateien
Verwandte Themen: Gibbs-Phänomen, Fourier-Reihe, Sprungdiskontinuität, Überschwingen, Klingelartefakt, Signalverarbeitung, Konvergenz, Partialsummen, Wilbraham-Gibbs-Konstante, gleichmäßige Konvergenz.

Historischer Kontext

Gibbs-Phänomen

1854
1854
1895
1899
1900
1911
1920
1850
1854
1884
1896
1900
1903
1914
1922

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

10. Jahr Jubiläum

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