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Arbeit-Energie-Theorem

1829
  • Gaspard-Gustave Coriolis
Mechanical engineering workspace illustrating the work-energy theorem application.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Der Arbeit-Energie-Satz besagt, dass die von allen auf ein Teilchen wirkenden Kräften verrichtete Arbeit (W) gleich der Änderung seiner kinetischen Energie (ΔEk) ist. Mathematisch ausgedrückt: W = ΔEk = Ek,f Ek,i. Dieses Prinzip verknüpft die Konzepte von Kraft, Verschiebung und Energie direkt und bietet ein leistungsstarkes Werkzeug zur Bewegungsanalyse, ohne direkt auf die Newtonschen Gesetze zurückzugreifen. zweites Gesetz.

Der Arbeits-Energie-Satz stellt eine direkte Verbindung zwischen der Dynamik von Kräften und der Kinematik von Bewegungen her, ausgedrückt durch die Sprache der Energie. Er leitet sich direkt aus Newtons zweitem Gesetz ab: [latex]F_{net} = ma[/latex]. Durch Integration der resultierenden Kraft über die Verschiebung lässt sich zeigen, dass dieses Integral der Änderung der Größe [latex]frac{1}{2}mv^2[/latex] entspricht. Coriolis definierte dieses Integral formal als „Arbeit“ und [latex]frac{1}{2}mv^2[/latex] als „kinetische Energie“ und formulierte den Satz somit als [latex]W_{net} = Delta E_k[/latex]. Dies war ein bedeutender konzeptioneller Fortschritt, da er die Analyse komplexer Systeme ermöglicht, ohne dass Bewegungsgleichungen direkt gelöst werden müssen. Um beispielsweise die Endgeschwindigkeit eines Objekts nach Einwirkung einer variablen Kraft über eine bestimmte Strecke zu bestimmen, kann man einfach die gesamte verrichtete Arbeit berechnen und sie mit der Änderung der kinetischen Energie gleichsetzen. Der Satz gilt für die Arbeit der *resultierenden* Kraft. Betrachtet man die Arbeit einzelner Kräfte, lässt sie sich aufteilen. So entspricht beispielsweise die Arbeit konservativer Kräfte (wie der Gravitation) der negativen Änderung der potenziellen Energie, woraus sich der allgemeinere Grundsatz der Erhaltung der mechanischen Energie ergibt ([latex]Delta E_k + Delta E_p = W_{nicht-konservativ}[/latex]).

UNESCO Nomenclature: 2209
- Mechanik

Typ

Abstraktes System

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Isaac Newtons zweites Bewegungsgesetz ([latex]F=ma[/latex])
  • Die mechanische Arbeit ist definiert als Kraft mal Weg.
  • Die Formel für die klassische kinetische Energie ([latex]E_k = frac{1}{2}mv^2[/latex])

Anwendungen

  • Konstruktion von Motoren und Triebwerken
  • Analyse von Kollisionen in der Physik
  • Biomechanik der menschlichen und tierischen Bewegung
  • Berechnung der Bremswege von Fahrzeugen
  • astronomische Berechnungen von Bahnmanövern

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandt mit: Arbeit-Energie-Theorem, kinetische Energie, Arbeit, Kraft, Verschiebung, Nettoarbeit, Energieerhaltung, klassische Mechanik, Dynamik, Teilchenphysik.

Historischer Kontext

Arbeit-Energie-Theorem

1821
1822
1827
1829
1831
1831
1833
1820
1822
1824
1827
1831
1831
1832
1834

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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