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Innere Energie und Enthalpie eines idealen Gases

1845
  • James Prescott Joule
Laborgerät zur Messung der inneren Energie und der Enthalpie eines perfekten Gases in der Thermodynamik.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Für ein perfektes GasDie innere Energie ([latex]U[/latex]) und die Enthalpie ([latex]H[/latex]) sind ausschließlich Funktionen der Temperatur. Ihre Änderungen werden durch [latex]Delta U = m c_v Delta T[/latex] und [latex]Delta H = m c_p Delta T[/latex] beschrieben, wobei [latex]c_v[/latex] und [latex]c_p[/latex] die spezifischen Wärmekapazitäten bei konstantem Volumen sind. Druck, und werden als konstant angenommen.

Ein Eckpfeiler des Modells des perfekten Gases ist der Grundsatz, dass seine innere Energie ausschließlich von seiner Temperatur abhängt. Dies wurde von James Prescott Joule in seinen Expansionsversuchen experimentell nachgewiesen. Bei einem idealen Gas ist die innere Energie die Summe der kinetischen Energien der Moleküle, aus denen es besteht. Da die Temperatur ein Maß für die durchschnittliche kinetische Energie ist, ist die innere Energie eine Funktion der Temperatur. Das Modell des perfekten Gases vereinfacht dies weiter, indem es eine lineare Beziehung durch eine konstante spezifische Wärme bei konstantem Volumen, [latex]c_v[/latex], annimmt. Somit ist die Änderung der spezifischen inneren Energie [latex]\Delta u = c_v \Delta T[/latex].

Die Enthalpie ([latex]H[/latex]) ist ein thermodynamisches Potenzial, definiert als [latex]H = U + PV[/latex]. Für ein perfektes Gas wird die Enthalpie unter Anwendung des idealen Gasgesetzes ([latex]PV = nRT[/latex]) zu [latex]H = U(T) + nRT[/latex], was ebenfalls nur eine Funktion der Temperatur ist. Die Änderung der spezifischen Enthalpie ist in ähnlicher Weise gegeben durch [latex]\Delta h = c_p \Delta T[/latex], wobei [latex]c_p[/latex] die konstante spezifische Wärme bei konstantem Druck ist. Diese Vereinfachung ist in der Technik von großem Nutzen, da sie eine unkomplizierte Berechnung von Energieänderungen bei Prozessen wie Kompression, Expansion und Erwärmung ermöglicht, ohne dass komplexe Tabellen oder Zustandsgleichungen erforderlich sind, und die Grundlage für die Analyse von Motoren, Kühlschränken und Kraftwerken bildet.

UNESCO Nomenclature: 2212
- Thermodynamik

Typ

Theoretisches Modell

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • erster Hauptsatz der Thermodynamik
  • Joule'sches Ausdehnungsexperiment
  • concept of internal energy
  • ideales Gasgesetz
  • Definition der Enthalpie

Anwendungen

  • analysis of thermodynamic cycles (e.g., Brayton, Otto)
  • calculation of heat transfer in gas systems
  • design of heat exchangers
  • modeling of gas turbines and jet engines
  • chemical process engineering for energy balance calculations

Patente:

NA

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Verwandt mit: Innere Energie, Enthalpie, perfektes Gas, erster Satz von Joule, spezifische Wärme, Temperatur, Thermodynamik, Energiebilanz, Wärmeübertragung, thermodynamische Kreisläufe.

Historischer Kontext

Innere Energie und Enthalpie eines idealen Gases

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1838
1841
1845
1850
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1834
1836
1839-01-01
1842
1847
1850
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(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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