Product Design, Manufacturing & Innovation Resources
Heim » Harte und weiche Echtzeitsysteme

Harte und weiche Echtzeitsysteme

1970
Ingenieure, die in einem modernen Büro an harten und weichen Echtzeitsystemen zusammenarbeiten.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Echtzeitsysteme werden je nach den Folgen des Verpassens einer Frist in „harte“ und „weiche“ Echtzeitsysteme unterteilt. Bei einem harten Echtzeitsystem führt das Verpassen einer Frist zu einem Totalausfall, wie beispielsweise bei einem Antiblockiersystem. Bei einem weichen Echtzeitsystem hingegen führt das Verpassen einer Frist zu Leistungseinbußen, aber nicht zu einem katastrophalen Ausfall, wie etwa bei Live-Audio-Video-Streaming.

The distinction between hard and soft real-time systems is fundamental to the design and analysis of time-critical applications. A hard real-time system must guarantee that critical tasks complete their processing within their specified deadlines. The correctness of the system depends not only on the logical result of the computation but also on the time at which the results are produced. Failure to meet a deadline is considered a catastrophic failure. Examples include flight control systems, medical devices like pacemakers, and automotive safety systems. The entire system, from hardware to the operating system and application software, must be designed to provide deterministic timing behavior.

Im Gegensatz dazu kann ein Soft-Realtime-System gelegentliche Fristüberschreitungen tolerieren. Zwar ist die Einhaltung von Fristen wünschenswert, und die Nützlichkeit des Systems nimmt mit jeder Fristüberschreitung ab, doch fällt das System nicht vollständig aus. Die Leistung wird lediglich reduziert. Live-Multimedia-Streaming ist ein klassisches Beispiel: Ein fehlendes Bild oder ein kurzer Audio-Jitter sind zwar unerwünscht, führen aber nicht zum Absturz des gesamten Systems. Weitere Beispiele sind Online-Transaktionssysteme und Netzwerkrouter. Die Entwicklung von Soft-Realtime-Systemen konzentriert sich häufig auf statistische Garantien oder die durchschnittliche Leistung anstatt auf die strengen Worst-Case-Garantien, die für Hard-Realtime-Systeme erforderlich sind. Eine dritte Kategorie, „Firm-Realtime“, wird mitunter verwendet, um Systeme zu beschreiben, bei denen das Verpassen einer Frist das Ergebnis zwar unbrauchbar macht, aber keinen Systemausfall verursacht.

UNESCO Nomenclature: 1203
- Computerwissenschaften

Typ

Abstraktes System

Störung

Inkremental

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Entwicklung digitaler Computer
  • early process control systems in manufacturing
  • Konzepte von Time-Sharing-Betriebssystemen
  • formale Logik und Berechenbarkeitstheorie

Anwendungen

  • Antiblockiersysteme (ABS) für Kraftfahrzeuge
  • Fly-by-Wire-Avionik
  • Herzschrittmacher
  • industrielle Prozesskontrolle
  • Live-Video-Streaming-Codecs

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

Aufgrund des hohen Datenverkehrs durch Web-Scraping-Bots, der derzeit mehr als 40.000 Anfragen pro Tag umfasst, ist dieser Inhalt ausschließlich Community-Mitgliedern vorbehalten.
> Anmelden < oder > Registrieren < (100% kostenlos) Zugriff darauf sowie auf alle anderen eingeschränkten Inhalte und Tools.

Verwandte Themen: harte Echtzeit, weiche Echtzeit, Deadline, Determinismus, RTOS, eingebettete Systeme, kritische Systeme, Timing-Beschränkungen, Systemausfall, Leistungsverschlechterung.

Historischer Kontext

Harte und weiche Echtzeitsysteme

1970
1970
1970
1970
1973
1980
1980
1967
1970
1970
1970
1970-01-01
1975-06-01
1980
1980

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

Verwandte Erfindungen, Innovationen und technische Prinzipien

Bilder in voller Größe und Downloads sind nur für registrierte Mitglieder 100% kostenlos verfügbar.

> Login <