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Ideales Endergebnis (IFR)

1960
  • Genrich Altshuller
Selbstheilende Materialien im Labormaßstab, die innovative Reparaturmechanismen demonstrieren.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Das ideale Endergebnis (IFR) ist ein Kernkonzept in TRIZ Das definiert die ultimative, perfekte Lösung für ein Problem, unabhängig von aktuellen Einschränkungen oder Ressourcen. Sie wird typischerweise so formuliert: „Das System (oder Element) selbst erfüllt die erforderliche Funktion, ohne selbst zu existieren.“ Dieses gedankliche Werkzeug hilft Problemlösern, psychologische Trägheit zu überwinden und sich auf die Funktion statt auf die Form zu konzentrieren.

Das Ideale Endergebnis (IEE) ist ein wirkungsvolles psychologisches und analytisches Werkzeug der TRIZ-Methodik. Es dient als Wegweiser und lenkt den Problemlösungsprozess hin zu einer bahnbrechenden Lösung, indem es den Endpunkt des Gesetzes der zunehmenden Idealität definiert. Die Formulierung des IEE ist ein bewusster Akt, um sich von den gedanklichen Beschränkungen des aktuellen Systems und seiner Probleme zu befreien. Anstatt zu fragen: „Wie können wir dieses Gerät verbessern?“, regt das IEE die Frage an: „Wie kann die gewünschte Funktion ganz ohne das Gerät oder mit null Kosten und null Schaden erreicht werden?“

Die klassische Formulierung lautet: „Das X selbst erfüllt die Funktion Y.“ Wenn es beispielsweise darum geht, ein Rohr auf Risse zu prüfen, wäre die IFR: „Das Rohr selbst zeigt seine Risse an.“ Dies führt zu Lösungen wie dem Hinzufügen einer Substanz zum Rohrmaterial, die ihre Farbe ändert, wenn sie durch einen Riss mit Luft in Berührung kommt. Die IFR zwingt den Problemlöser, nach vorhandenen Ressourcen im System oder seiner Umgebung zu suchen, die die gewünschte Funktion erfüllen können. Dieses Konzept ist eng mit dem TRIZ-Prinzip des „Reduzierens“ verwandt, bei dem unnötige oder schädliche Systemkomponenten entfernt und ihre nützlichen Funktionen anderen vorhandenen Komponenten zugewiesen werden. Indem sie das ideale Ergebnis definieren, können Ingenieure und Innovatoren rückwärts arbeiten, um eine praktische Lösung zu finden, die einfacher, kostengünstiger und eleganter ist als eine herkömmliche, inkrementelle Verbesserung.

UNESCO Nomenclature: 5312
Sozialpsychologie

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Nische/Spezialisiert

Vorläufer

  • Konzepte von „perfekten“ oder „idealen“ Systemen in Philosophie und Ingenieurwesen
  • Value-Engineering-Prinzipien mit Fokus auf Funktion
  • cybernetic concepts of self-regulating systems

Anwendungen

  • self-healing materials that perform the function of repair without a separate repair mechanism
  • dissolvable medical stitches that hold tissue and then disappear
  • software that automatically updates itself without user intervention
  • smart dust sensors that gather data without the presence of a bulky sensing device
  • on-demand services like uber or airbnb, where the function (transport, lodging) is provided without owning the assets

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandt mit: idealem Endergebnis, IFR, TRIZ, Problemlösung, Innovation, psychologischer Trägheit, Idealität, Funktionsanalyse, Systemdenken, Kreativität.

Historischer Kontext

Ideales Endergebnis (IFR)

1957
1957
1960
1960
1965
1970
1980
1950
1957
1957
1960
1960
1970
1980
1980

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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