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Das Wasserfallmodell (Software)

1970-01-01
  • Winston W. Royce
Softwareentwicklungsbüro, das die Prozessphasen des Wasserfallmodells vorstellt.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Das Wasserfallmodell ist ein sequentielles, nicht-iteratives Modell. Software Der Entwicklungsprozess verläuft stetig abwärts (wie ein Wasserfall) und durchläuft dabei verschiedene Phasen: Konzeption, Initiierung, Analyse, Design, Konstruktion, Test, Implementierung und Wartung. Jede Phase muss vollständig abgeschlossen sein, bevor die nächste begonnen werden kann. Oft wird er iterativen Modellen gegenübergestellt, um seine Flexibilität hervorzuheben.

Das Wasserfallmodell stellt einen traditionellen, linearen Ansatz für Projektmanagement und Softwareentwicklung dar. Seine Struktur ist sehr starr, mit einer strikten Abfolge von Phasen. Der Prozess beginnt mit einer umfassenden Anforderungsanalyse, in der jedes Detail des Systems dokumentiert und freigegeben wird. Nach der Freigabe der Anforderungen beginnt die Systemdesignphase, in der die Architektur und die Modulspezifikationen erstellt werden. Darauf folgen Implementierung (Programmierung), Integration und Test, Bereitstellung und schließlich die Wartungsphase. Charakteristisch ist das sogenannte „Phasengate“ zwischen den einzelnen Phasen; eine Phase kann erst beginnen, wenn die vorherige vollständig abgeschlossen und ihre Ergebnisse freigegeben sind. Dieser Ansatz stammt aus der Fertigungs- und Bauindustrie, wo solche sequenziellen Prozesse logisch sind (z. B. kann man keine Wände bauen, bevor das Fundament fertig ist). In der Softwareentwicklung ist diese Starrheit jedoch oft ein großer Nachteil. Anforderungen ändern sich häufig, und ein während des Tests entdeckter Fehler kann eine kostspielige und schwierige Rückkehr zur Designphase erforderlich machen. Ironischerweise präsentierte Winston W. Royce, der dieses Modell 1970 als Erster formal beschrieb, es als Beispiel für einen fehlerhaften Prozess und plädierte für die Hinzufügung iterativer Rückkopplungsschleifen, um ihn zu verbessern.

UNESCO Nomenclature: 1208
– Software

Typ

Abstraktes System

Störung

Inkremental

Verwendung

Nische/Spezialisiert

Vorläufer

  • Gantt-Diagramme
  • Herstellungsprozessmodelle
  • Methoden des Bauprojektmanagements
  • Prinzipien der Systemtechnik

Anwendungen

  • Projekte mit stabilen, gut verstandenen Anforderungen
  • einfache, kleine Projekte
  • Systeme, bei denen Sicherheit und Schutz an erster Stelle stehen und deren Design frühzeitig festgelegt werden muss (z. B. bestimmte Software für die Luft- und Raumfahrt oder Medizin)

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandt mit: Wasserfallmodell, sequentielle Entwicklung, Softwareentwicklungslebenszyklus, SDLC, Projektmanagement, nicht-iterativ, Winston Royce, Anforderungsanalyse, lineares Modell, Software-Engineering.

Historischer Kontext

Das Wasserfallmodell (Software)

1970
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1970-01-01
1975-06-01
1980
1980
1970
1970
1970
1970
1973
1980
1980
1980

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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