Die molekulare Selbstorganisation ist ein „Bottom-up“-Prozess, bei dem sich Moleküle spontan und ohne äußere Steuerung zu geordneten Strukturen zusammenfügen. Dieses Phänomen wird durch nicht-kovalente Wechselwirkungen wie Wasserstoffbrückenbindungen und hydrophobe Effekte angetrieben. van der Waals Diese Kräfte sind in der Biologie von grundlegender Bedeutung (z. B. bei der Proteinfaltung und der Bildung von Lipiddoppelschichten). In der Biomaterialforschung werden sie genutzt, um komplexe, nanostrukturierte Materialien wie Hydrogele und Nanofasern für biomedizinische Anwendungen herzustellen.




