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Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD)

1980
  • Michel Mirowski
  • Morton Mower
Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator in einem chirurgischen Umfeld, Biomedizintechnik.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) ist ein kleines, batteriebetriebenes Gerät, das in die Brust eingesetzt wird, um den Herzrhythmus zu überwachen und lebensbedrohliche Arrhythmien wie ventrikuläre Tachykardie oder Kammerflimmern zu erkennen. Bei einer Rhythmusstörung kann der ICD einen präzise kalibrierten Elektroschock (Defibrillation) abgeben, um den Herzschlag wiederherzustellen und so einen plötzlichen Herztod zu verhindern.

An ICD system consists of a pulse generator and one or more electrode leads. The generator, which contains a battery and the electronic circuitry, is typically implanted under the skin below the collarbone. The leads are thin, insulated wires that are threaded through a vein into the heart chambers. These leads have electrodes on their tips that monitor the heart’s electrical activity (acting as an ECG) and can also deliver electrical impulses. The device continuously analyzes the heart’s rhythm. If it detects a rhythm that is too fast or chaotic (tachycardia or fibrillation), it first attempts to correct it with a series of low-energy electrical pulses, a procedure called anti-tachycardia pacing (ATP). If ATP is unsuccessful or if the arrhythmia is immediately life-threatening (like ventricular fibrillation), the ICD charges its capacitors and delivers a high-energy shock to reset the heart. Modern ICDs also function as pacemakers, providing electrical stimulation if the heart rate becomes too slow (bradycardia). They also have sophisticated data logging capabilities, recording arrhythmic events for later review by a cardiologist, which helps in optimizing the patient’s therapy.

UNESCO Nomenclature: 3201
- Biomedizinische Technik

Typ

Physikalisches Gerät

Störung

Revolutionär

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Erfindung des externen Defibrillators durch Claude Beck im Jahr 1947
  • Entwicklung des implantierbaren Herzschrittmachers in den 1950er Jahren
  • Fortschritte in der Transistor- und Batterietechnologie
  • Verständnis der Elektrophysiologie von Herzrhythmusstörungen

Anwendungen

  • Prävention des plötzlichen Herztodes bei Hochrisikopatienten
  • Behandlung von Überlebenden eines Herzstillstands aufgrund von Kammerflimmern
  • Behandlung bestimmter angeborener Herzerkrankungen
  • Therapie für Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz und niedriger Ejektionsfraktion

Patente:

  • US4202340A

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Verwandte Begriffe: ICD, implantierbarer Kardioverter-Defibrillator, Arrhythmie, Kammerflimmern, plötzlicher Herztod, Defibrillation, Herzschrittmacher, Tachykardie, Michel Mirowski, Kardiologie.

Historischer Kontext

Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD)

1960
1969
1976-05-28
1980
1990
1960
1965
1970
1980
1980
1990

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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