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Finite-Elemente-Methode

1943
  • Richard Courant
  • Alexander Hrennikoff
  • Olgierd Zienkiewicz
Finite-Elemente-Methode für die Strukturanalyse in einem Ingenieurbüro.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

The Finite Element Verfahren (FEM) is a powerful numerical technique for solving complex engineering and physics problems described by partielles Differential Gleichungen. Sie funktioniert durch die Diskretisierung eines kontinuierlichen Bereichs in eine Reihe kleinerer, einfacherer Unterbereiche, die als "finite Elemente" bezeichnet werden. Dies ermöglicht die annähernde numerische Lösung von Problemen in den Bereichen Strukturanalyse, Wärmeübertragung, Flüssigkeitsströmung und Elektromagnetismus.

Der FEM-Prozess beginnt mit der "Diskretisierung" des Problembereichs in ein Netz aus finiten Elementen (z. B. Dreiecke oder Vierecke in 2D, Tetraeder oder Hexaeder in 3D). Innerhalb jedes Elements wird die unbekannte Feldvariable (z. B. die Verschiebung) durch einfache Polynomfunktionen, so genannte Formfunktionen, approximiert. Die Werte des Feldes an den Elementknoten werden zu den neuen Unbekannten des Problems.

Ein System algebraischer Gleichungen für den gesamten Bereich wird abgeleitet, wobei in der Regel ein Variationsprinzip wie das Prinzip der minimalen potentiellen Energie oder eine gewichtete Restmethode wie die Galerkin-Methode verwendet wird. Dieser Prozess erzeugt eine ‘Elementsteifigkeitsmatrix’ [latex][k_e][/latex] für jedes Element, die die Knotenkräfte [latex]\{f_e\}[/latex] mit den Knotenverschiebungen [latex]\{u_e\}[/latex] über [latex][k_e] \{u_e\} = \{f_e\}[/latex] verbindet. Diese einzelnen Elementmatrizen werden dann systematisch zu einer einzigen globalen Steifigkeitsmatrix [latex][K][/latex] für die gesamte Struktur kombiniert (‘zusammengesetzt’). Nach Anwendung bekannter Randbedingungen (Kräfte und Zwänge) wird das sich ergebende große System linearer Gleichungen, [latex][K] \{U\} = \{F\}[/latex], numerisch für den unbekannten globalen Verschiebungsvektor [latex]\{U\}[/latex] gelöst. Sobald die Knotenverschiebungen bekannt sind, können andere Größen wie Dehnungen und Spannungen für jedes Element berechnet werden.

UNESCO Nomenclature: 1208
- Numerische Analyse

Typ

Software/Algorithmus

Störung

Revolutionär

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Variationsrechnung
  • Matrizenalgebra
  • Das Aufkommen digitaler Computer
  • Elastizitätstheorie und Kontinuumsmechanik
  • Rayleigh-Ritz-Methode zur Näherung von Lösungen

Anwendungen

  • Strukturanalysesoftware (z. B. Ansys, Abaqus, Nastran)
  • Autocrashsimulationen
  • Konstruktion und Spannungsanalyse von Luft- und Raumfahrtkomponenten
  • thermische Analyse elektronischer Komponenten
  • biomechanische Simulation von Implantaten und Geweben

Patente:

NA

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Verwandt mit: Finite-Elemente-Methode, fem, numerische Analyse, Simulation, Strukturanalyse, partielle Differentialgleichungen, Vernetzung, rechnergestützte Mechanik.

Historischer Kontext

Finite-Elemente-Methode

1930
1936
1940
1943
1950
1950
1953
1930
1931
1939
1940
1950
1950
1952
1956

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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