Die 3 Domänen der Ergonomie
1990
- International Ergonomics Association (IEA)
Die Internationale Ergonomie Der Verband unterteilt die Disziplin in drei primäre Spezialisierungsbereiche: Die physikalische Ergonomie konzentriert sich auf die anatomischen, anthropometrischen, physiologischen und biomechanischen Eigenschaften des Menschen in Bezug auf körperliche Aktivität; die kognitive Ergonomie befasst sich mit mentalen Prozessen wie Wahrnehmung, Gedächtnis und Denken; und schließlich beschäftigt sich die organisatorische Ergonomie mit der Optimierung soziotechnischer Systeme, einschließlich Organisationsstrukturen, Richtlinien und Prozessen.
Diese drei Bereiche bilden einen Rahmen, um die vielschichtige Natur der Mensch-System-Interaktion zu erfassen. Die physische Ergonomie ist der wohl bekannteste Bereich und befasst sich mit Themen wie Arbeitsplatzgestaltung, Materialtransport, repetitiven Bewegungen, arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen und Arbeitssicherheit. Sie stützt sich maßgeblich auf Anthropometrie (die Lehre von den Körpermaßen) und Biomechanik, um sicherzustellen, dass die körperlichen Aufgaben den Fähigkeiten der Beschäftigten entsprechen.
Cognitive ergonomics, often used interchangeably with human factors engineering, focuses on the mental aspects of work. It covers mental workload, decision-making, skilled performance, human reliability, work stress, and training as these relate to human-system interaction. A key application is in human-computer interaction (HCI), ensuring that software and systems are intuitive and do not overload the user’s cognitive capacity.
Die Organisationsergonomie, auch Makroergonomie genannt, betrachtet Arbeitsabläufe aus einer umfassenderen, systemischen Perspektive. Sie zielt darauf ab, das gesamte Arbeitssystem unter Berücksichtigung von Personal, Aufgaben, Technologie und Arbeitsumgebung zu optimieren. Zu den Themen gehören Kommunikation, Crew Resource Management, Arbeitsgestaltung, Teamarbeit, partizipative Gestaltung und Qualitätsmanagement. Dieser Bereich erkennt an, dass die individuelle Leistung maßgeblich vom organisatorischen Kontext beeinflusst wird, in dem die Arbeit ausgeführt wird.
UNESCO Nomenclature: 3307
- Wirtschaftsingenieurwesen
Verwendung
Weitverbreitete Verwendung
Vorläufer
- Entwicklung der Arbeitspsychologie im frühen 20. Jahrhundert
- Entwicklung der Systemtheorie in der Mitte des 20. Jahrhunderts
- frühe Forschungen zum menschlichen Versagen in der Luftfahrt und in Militärsystemen
Anwendungen
- Gestaltung von Fertigungsarbeitsplätzen (physisch)
- Benutzeroberflächendesign (UI) und Benutzererlebnisdesign (UX) für Software (kognitiv)
- Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen wie Lean Manufacturing (organisatorisch)
- Entwicklung von Sicherheitsprotokollen in Hochrisikobranchen (organisatorisch/physisch)
- Gestaltung von Flugzeugcockpits (kognitiv/physisch)
Potenzielle Innovationsideen
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Verwandt mit: physischer Ergonomie, kognitiver Ergonomie, Organisationsergonomie, Makroergonomie, Human Factors, soziotechnischen Systemen, Anthropometrie, Biomechanik, Mensch-Computer-Interaktion, IEA.