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Viskoelastizität

1850
Forscher testen die viskoelastischen Eigenschaften eines synthetischen Polymers im Labor.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Viskoelastizität ist die Eigenschaft von Materialien, die bei Verformung sowohl viskose als auch elastische Eigenschaften aufweisen. Viskose Materialien wie Honig widerstehen Scherströmungen und Stamm linear mit der Zeit, wenn ein Stress Elastische Materialien, wie beispielsweise ein Gummiband, dehnen sich beim Spannen und kehren nach dem Wegfall der Spannung schnell in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Viskoelastische Materialien weisen Eigenschaften beider Bereiche auf.

Viskoelastisches Verhalten ist eine Folge der zeitabhängigen Umstrukturierung der Mikrostruktur eines Materials. Wird eine Spannung angelegt, wird ein Teil der Energie elastisch in der Dehnung oder Biegung von Molekülbindungen gespeichert, während ein anderer Teil durch die viskose Gleitbewegung der Moleküle aneinander als Wärme abgeführt wird. Dieses duale Verhalten führt zu mehreren charakteristischen Phänomenen. Eines davon ist das Kriechen, bei dem sich das Material unter konstanter Last mit der Zeit langsam weiter verformt. Ein weiteres ist die Spannungsrelaxation, bei der die zur Aufrechterhaltung einer konstanten Dehnung erforderliche Spannung mit der Zeit abnimmt, da sich die innere Struktur des Materials umstrukturiert.

This time-dependent response is often modeled using combinations of ideal springs (representing the elastic component, following Hooke’s Law) and dashpots (representing the viscous component, following Newton’s Law of Viscosity). Simple models like the Maxwell model (spring and dashpot in series) and the Kelvin-Voigt model (spring and dashpot in parallel) capture the basic features of stress relaxation and creep, respectively. More complex models, such as the Standard Linear Solid model, combine these elements to provide a more accurate description of real materials.

Das Verhalten viskoelastischer Materialien hängt zudem stark von der Temperatur und der Dehnungsrate ab. Bei niedrigen Temperaturen oder hohen Dehnungsraten verhalten sie sich eher wie elastische Festkörper, während sie sich bei hohen Temperaturen oder niedrigen Dehnungsraten eher wie viskose Flüssigkeiten verhalten. Dies wird als Zeit-Temperatur-Superpositionsprinzip bezeichnet.

UNESCO Nomenclature: 2203
- Kontinuumsmechanik

Typ

Abstraktes System

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Hookesches Elastizitätsgesetz (1660)
  • Newtons Viskositätsgesetz (1687)
  • frühe Untersuchungen über die Nachwirkungen der Elastizität von Wilhelm Weber (1835)
  • Entwicklung der Polymerwissenschaft

Anwendungen

  • Memory Foam-Matratzen
  • Stoßdämpfer in Fahrzeugen
  • synthetische Polymere und Kunststoffe
  • menschliches Gewebe und Biomechanik
  • vibrationsdämpfende Materialien
  • Haftklebstoffe

Patente:

NA

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Related to: viscoelasticity, rheology, creep, stress relaxation, polymers, biomechanics, maxwell model, kelvin-voigt model.

Historischer Kontext

Viskoelastizität

1838
1841
1845
1850
1850
1850
1850
1836
1839-01-01
1842
1847
1850
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(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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