Neutronenversprödung ist der Verlust von Duktilität und die Zähigkeit von Werkstoffen, die Neutronenbestrahlung ausgesetzt sind. In Kernreaktoren hochenergetisch Neutronen verdrängen Atome aus ihren Gitterplätzen und erzeugen so Defekte wie Leerstellen und Zwischengitteratome. Diese Defekte akkumulieren und bilden Cluster, die die Versetzungsbewegung behindern. Dadurch erhöhen sich zwar Härte und Festigkeit des Materials, seine plastische Verformbarkeit vor dem Bruch wird jedoch stark reduziert.





