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Ansoff-Matrix-Rahmenwerk

1957
  • Igor Ansoff
Corporate strategic planning session analyzing Ansoff Matrix for growth strategies.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Die Ansoff-Matrix ist ein strategisches Planungsinstrument, das eine Rahmen Um Führungskräften, leitenden Angestellten und Marketingverantwortlichen bei der Entwicklung von Wachstumsstrategien zu helfen, werden vier Wachstumsalternativen vorgestellt. Dazu werden neue und bestehende Produkte in neuen und bestehenden Märkten analysiert. Die Matrix ermöglicht eine systematische Betrachtung der mit verschiedenen Wachstumsstrategien verbundenen Risiken.

Die Ansoff-Matrix, auch bekannt als Produkt-/Marktexpansionsraster, wurde von H. Igor Ansoff entwickelt und 1957 erstmals in der Harvard Business Review veröffentlicht. Sie bietet Unternehmen einen strukturierten Ansatz zur Wachstumsplanung. Die Matrix ist ein 2x2-Raster, dessen Achsen Produkte (bestehende vs. neue) und Märkte (bestehende vs. neue) darstellen. Die Schnittpunkte dieser Achsen bilden vier strategische Quadranten, die jeweils unterschiedliche Wachstumspfade mit verschiedenen Risikostufen repräsentieren.

Die horizontale Achse repräsentiert typischerweise Produkte, die vertikale Achse Märkte. Daraus ergeben sich vier Strategien: Marktdurchdringung (bestehendes Produkt, bestehender Markt), Marktentwicklung (bestehendes Produkt, neuer Markt), Produktentwicklung (neues Produkt, bestehender Markt) und Diversifizierung (neues Produkt, neuer Markt). Grundsätzlich gilt: Je weiter sich ein Unternehmen von seinem Kerngeschäft mit bestehenden Produkten in bestehenden Märkten entfernt, desto höher ist das Risiko. Diversifizierung, also der Eintritt in einen neuen Markt mit einem neuen Produkt, gilt daher als die risikoreichste Strategie. Die Matrix zwingt Manager dazu, die vorhandenen Chancen und die damit verbundenen Herausforderungen systematisch zu analysieren, anstatt Wachstum ad hoc zu verfolgen. Sie dient als wichtiges Kommunikationsinstrument innerhalb einer Organisation und richtet verschiedene Abteilungen auf ein gemeinsames strategisches Ziel aus.

Die Neuheit der Matrix lag damals in ihrer Einfachheit und der aussagekräftigen visuellen Darstellung komplexer strategischer Entscheidungen. Vor solchen Rahmenwerken war die strategische Planung oft weniger systematisch. Ansoffs Arbeit war Teil einer breiteren Bewegung Mitte des 20. Jahrhunderts, die darauf abzielte, die Unternehmensführung stärker zu einer Wissenschaft zu machen. Die Matrix ist nach wie vor ein Eckpfeiler der strategischen Managementausbildung und -praxis und dient häufig als Ausgangspunkt für detailliertere strategische Analysen wie die SWOT- oder PESTLE-Analyse. Sie hilft zu klären, ob sich die Wachstumsstrategie eines Unternehmens auf die Stärkung seiner aktuellen Position oder auf die Erschließung neuer Märkte konzentrieren sollte.

UNESCO Nomenclature: 5311
- Verwaltung

Typ

Abstraktes System

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • klassische ökonomische Theorien des Unternehmens
  • Trends der Unternehmensexpansion nach dem Zweiten Weltkrieg
  • frühe Konzepte der Unternehmenspolitik und Strategie
  • Entwicklungen in der Marktforschung und -analyse

Anwendungen

  • Unternehmensstrategische Planung
  • Entwicklung eines Marketingplans
  • Risikobewertung für Wachstumsinitiativen
  • Geschäftsentwicklungsanalyse
  • Portfoliomanagement

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandt mit: Ansoff-Matrix, strategische Planung, Wachstumsstrategie, Produkt-Markt-Matrix, Unternehmensstrategie, Geschäftsentwicklung, Marketing, Igor Ansoff, Risikomanagement, Geschäftsrahmen.

Historischer Kontext

Ansoff-Matrix-Rahmenwerk

1914
1950
1957
1957
1960
1960
1970
1914
1942
1957
1957
1960
1960
1965
1970

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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