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Ganz-Griesser Whiteness Index

1975
  • Ernst Ganz
  • W. Griesser
Labortechniker misst den Weißgrad von Textilien mit einem Spektralphotometer in der Kolorimetrie.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Der Ganz-Griesser-Weißgradindex ist eine linear formulierte Formel, die insbesondere in der Textilindustrie weit verbreitet ist. Er leitet sich aus den CIE-Tristimuluswerten ab und ist definiert als [latex]W_{GG} = Y – Px – Qy + C[/latex], wobei P, Q und C Konstanten sind, die für die Lichtquelle und den Betrachter spezifisch sind. Für die Bedingung D65/10° lautet die Formel [latex]W_{GG} = Y – 1868,322x – 3695,690y + 1809,441[/latex].

Der Ganz-Griesser-Weißgradindex ist eine Alternative zur CIE-Weißgradformel, die aufgrund ihrer Einfachheit und ihrer historischen Vorläufer in einigen industriellen Anwendungen bevorzugt wird. Es handelt sich um eine lineare Gleichung, die die Tristimuluswerte (oder Farbkoordinaten x, y und Helligkeit Y) direkt mit einem einzigen Weißgradwert in Beziehung setzt. Die allgemeine Form lautet [latex]W_{GG} = Y – Px – Qy + C[/latex]. Die Konstanten P, Q und C werden auf der Grundlage einer bestimmten Lichtart und eines Standardbeobachters abgeleitet. Für die weit verbreitete Lichtart D65 und den 10°-Beobachter lauten diese Konstanten P=1868,322, Q=3695,690 und C=1809,441. Im Gegensatz zur CIE-Formel, die definierte Gültigkeitsbereiche hat, ist die Ganz-Griesser-Formel eine rein lineare Transformation. Dies kann manchmal zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, insbesondere bei Proben mit starken fluoreszierenden Weißmachern oder signifikanten Farbstichen. Die Formel bestraft im Wesentlichen Abweichungen vom Zielweißpunkt im xy-Farbdiagramm und belohnt gleichzeitig eine höhere Helligkeit (Y). Ihre Entwicklung wurde durch den Bedarf an einem praktischen, leicht zu berechnenden Index für die industrielle Qualitätskontrolle vorangetrieben, bevor Rechenleistung so allgegenwärtig war wie heute. Trotz der offiziellen Empfehlung der CIE-Formel wird der Ganz-Griesser-Index aufgrund etablierter Industriestandards und historischer Datensätze weiterhin verwendet.

UNESCO Nomenclature: 2209
- Optik

Typ

Abstraktes System

Störung

Inkremental

Verwendung

Nische/Spezialisiert

Vorläufer

  • CIE 1931 XYZ-Farbraum
  • Industrieller Bedarf an quantitativer Farbkontrolle
  • Frühere empirische Formeln zur Bestimmung der Weißheit
  • Entwicklung kommerzieller Spektrophotometer

Anwendungen

  • Kontrolle des Textilbleichprozesses
  • Qualitätssicherung in der Papierproduktion
  • Bewertung von fluoreszierenden Aufhellern
  • Kunststoffherstellung
  • Leistungsprüfung von Waschmitteln

Patente:

NA

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Bezogen auf: Ganz-Griesser, Weißgradindex, lineare Formel, Farbmessung, Textilien, Papier, fluoreszierende Weißmacher, D65/10°, Tristimuluswerte, Qualitätskontrolle.

Historischer Kontext

Ganz-Griesser Whiteness Index

1968
1970
1970
1975
1980
1980
1980
1965
1970
1970
1974-11-15
1980
1980
1980
1984

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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