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Bayes-Faktor

1939
  • Harold Jeffreys
Büroarbeitsplatz mit Statistiksoftware, auf der Bayes-Faktor-Berechnungen und Notizen zu Hypothesentests angezeigt werden.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Der Bayes Der Faktor K ist das Verhältnis der Randwahrscheinlichkeiten zweier konkurrierender Hypothesen, häufig einer Nullhypothese (M₁) und einer Alternativhypothese (M₂). Er quantifiziert die Unterstützung einer Hypothese gegenüber der anderen, gegeben die beobachteten Daten D. Die Formel lautet K = P(D|M₁)/P(D|M₂). Ein Wert von K > 1 zeigt an, dass die Daten M₁ gegenüber M₂ favorisieren.

Der Bayes-Faktor ist die bayesianische Alternative zum frequentistischen p-Wert für Hypothesentests. Im Gegensatz zum p-Wert, der lediglich Evidenz gegen die Nullhypothese liefert, kann der Bayes-Faktor Evidenz für die Nullhypothese, für die Alternativhypothese quantifizieren oder anzeigen, dass die Daten keine Aussagekraft besitzen. Die Größe des Bayes-Faktors stellt eine kontinuierliche Evidenzskala dar. Beispielsweise gilt ein Bayes-Faktor von 10 oft als „starke“ Evidenz für ein Modell gegenüber einem anderen, während ein Wert zwischen 1 und 3 als „anekdotische“ oder „schwache“ Evidenz angesehen wird.

The core component of the Bayes factor is the marginal likelihood, [latex]P(D|M) = \int P(D|\theta, M)P(\theta|M) d\theta[/latex]. This is the probability of the observed data averaged over the prior distribution of the parameters [latex]\theta[/latex] for a given model [latex]M[/latex]. This integral makes the Bayes factor sensitive to the choice of prior distributions, which is a point of contention and active research. It also makes it computationally challenging to calculate, often requiring numerical methods like MCMC or approximate methods like the Bayesian Information Criterion (BIC). Despite these challenges, its ability to weigh evidence for competing hypotheses makes it a powerful tool for scientific inference and model selection.

UNESCO Nomenclature: 1208
- Statistik

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Bayes'sche Inferenz
  • Likelihood-Prinzip
  • Philosophische Arbeiten über das Wesen wissenschaftlicher Beweise
  • Neyman-Pearson-Lemma für Hypothesentests

Anwendungen

  • Hypothesenprüfung in Psychologie, Biologie und Sozialwissenschaften
  • Modellauswahl im maschinellen Lernen und in der Statistik
  • A/B-Tests zur Feststellung, ob eine Änderung einen tatsächlichen Effekt hat
  • Forensische Wissenschaft soll Beweise auswerten
  • Genomik zur Identifizierung signifikanter Genassoziationen

Patente:

NA

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Verwandt mit: Bayes-Faktor, Hypothesentest, Modellauswahl, Randwahrscheinlichkeit, Evidenz, Bayes'sche Statistik, Harold Jeffreys, p-Wert, statistische Evidenz, A-priori-Verteilung.

Historischer Kontext

Bayes-Faktor

1925
1930
1931
1939
1940
1950
1950
1925
1928
1930
1936
1940
1943
1950
1950

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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