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Sekundäres organisches Aerosol (SOA)

1990
Atmosphärenchemiker, die sekundäre organische Aerosole in einer Laborumgebung analysieren.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Sekundäre organische Aerosole (SOA) sind feine Partikel in der Luft, die durch die Oxidation von flüchtigen organischen Verbindungen in der Atmosphäre entstehen. Gasförmige flüchtige organische Verbindungen reagieren mit Oxidationsmitteln wie [latex]O_3[/latex], [latex]\bullet OH[/latex] oder [latex]NO_3\bullet[/latex] zu schwerflüchtigen Produkten. Diese Produkte können dann in Gaspartikel umgewandelt werden, indem sie entweder neue Partikel bilden (Keimbildung) oder an bereits vorhandenen Aerosolen kondensieren. SOAs sind ein Hauptbestandteil von PM2,5 und wirken sich auf das Klima und die menschliche Gesundheit aus.

Die Bildung sekundärer organischer Aerosole (SOA) ist ein entscheidender, aber hochkomplexer atmosphärischer Prozess. Er beginnt mit der Oxidation einer flüchtigen organischen Verbindung (VOC) in der Gasphase, die entweder biogenen (z. B. α-Pinen) oder anthropogenen Ursprungs sein kann (z. B. Toluol). Bei diesem ersten Oxidationsschritt werden funktionelle Gruppen wie Hydroxyl (-OH), Carbonyl (=O) und Carboxyl (-COOH) an das Kohlenstoffgerüst angefügt. Diese Gruppen verringern die Flüchtigkeit des Moleküls (seine Tendenz, in der Gasphase zu verbleiben).

After one or more oxidation steps, the resulting products may have sufficiently low vapor pressure to partition into the particle phase. This partitioning is governed by absorptive partitioning theory, where the semi-volatile gas dissolves into an existing organic aerosol phase. Alternatively, if concentrations of very low volatility products are high enough, they can nucleate to form entirely new particles. The chemistry can continue within the aerosol particle itself (aqueous-phase or multiphase chemistry), leading to the formation of even larger, more complex molecules and further increasing the particle’s mass. Because SOAs can scatter and absorb solar radiation and act as cloud condensation nuclei, they play a significant, yet uncertain, role in the Earth’s climate system.

UNESCO Nomenclature: 2501
- Atmosphärische Wissenschaften

Typ

Ökologischer Prozess

Störung

Inkremental

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Verständnis der Oxidationschemie von flüchtigen organischen Verbindungen (Ozonbildung)
  • Entwicklung von Aerosolmessinstrumenten (z. B. Scanning Mobility Particle Sizer)
  • Aitkens Entdeckung der Kondensationskerne
  • Gas-Partikel-Partitionierungstheorie (Pankow, 1994)
  • Anerkennung von Feinstaub als großes Gesundheitsrisiko

Anwendungen

  • Klimamodellierung (Aerosol-Wolken-Wechselwirkung)
  • Studien zur öffentlichen Gesundheit über Feinstaub
  • Luftqualitätsmanagement und -regulierung
  • Sichtbarkeits- und Dunstforschung
  • source apportionment studies for pollution events

Patente:

NA

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Verwandte Themen: SOA, sekundäres organisches Aerosol, Feinstaub, PM2,5, Atmosphärenchemie, VOC-Oxidation, Nukleation, Gas-zu-Partikel-Umwandlung, Klima, Aerosol.

Historischer Kontext

Sekundäres organisches Aerosol (SOA)

1980
1982
1990
1990
1990
1990
2000
1980
1980
1982
1990
1990
1990
1993
2001-09-01

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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