Sekundäres organisches Aerosol (SOA)
Sekundäre organische Aerosole (SOA) sind feine Partikel in der Luft, die durch die Oxidation von flüchtigen organischen Verbindungen in der Atmosphäre entstehen. Gasförmige flüchtige organische Verbindungen reagieren mit Oxidationsmitteln wie [latex]O_3[/latex], [latex]\bullet OH[/latex] oder [latex]NO_3\bullet[/latex] zu schwerflüchtigen Produkten. Diese Produkte können dann in Gaspartikel umgewandelt werden, indem sie entweder neue Partikel bilden (Keimbildung) oder an bereits vorhandenen Aerosolen kondensieren. SOAs sind ein Hauptbestandteil von PM2,5 und wirken sich auf das Klima und die menschliche Gesundheit aus.
Die Bildung sekundärer organischer Aerosole (SOA) ist ein entscheidender, aber hochkomplexer atmosphärischer Prozess. Er beginnt mit der Oxidation einer flüchtigen organischen Verbindung (VOC) in der Gasphase, die entweder biogenen (z. B. α-Pinen) oder anthropogenen Ursprungs sein kann (z. B. Toluol). Bei diesem ersten Oxidationsschritt werden funktionelle Gruppen wie Hydroxyl (-OH), Carbonyl (=O) und Carboxyl (-COOH) an das Kohlenstoffgerüst angefügt. Diese Gruppen verringern die Flüchtigkeit des Moleküls (seine Tendenz, in der Gasphase zu verbleiben).
After one or more oxidation steps, the resulting products may have sufficiently low vapor pressure to partition into the particle phase. This partitioning is governed by absorptive partitioning theory, where the semi-volatile gas dissolves into an existing organic aerosol phase. Alternatively, if concentrations of very low volatility products are high enough, they can nucleate to form entirely new particles. The chemistry can continue within the aerosol particle itself (aqueous-phase or multiphase chemistry), leading to the formation of even larger, more complex molecules and further increasing the particle’s mass. Because SOAs can scatter and absorb solar radiation and act as cloud condensation nuclei, they play a significant, yet uncertain, role in the Earth’s climate system.
UNESCO Nomenclature: 2501
- Atmosphärische Wissenschaften
Verwendung
Weitverbreitete Verwendung
Vorläufer
- Verständnis der Oxidationschemie von flüchtigen organischen Verbindungen (Ozonbildung)
- Entwicklung von Aerosolmessinstrumenten (z. B. Scanning Mobility Particle Sizer)
- Aitkens Entdeckung der Kondensationskerne
- Gas-Partikel-Partitionierungstheorie (Pankow, 1994)
- Anerkennung von Feinstaub als großes Gesundheitsrisiko
Anwendungen
- Klimamodellierung (Aerosol-Wolken-Wechselwirkung)
- Studien zur öffentlichen Gesundheit über Feinstaub
- Luftqualitätsmanagement und -regulierung
- Sichtbarkeits- und Dunstforschung
- source apportionment studies for pollution events
Potenzielle Innovationsideen
Aufgrund des hohen Datenverkehrs durch Web-Scraping-Bots, der derzeit mehr als 40.000 Anfragen pro Tag umfasst, ist dieser Inhalt ausschließlich Community-Mitgliedern vorbehalten.
> Anmelden < oder > Registrieren < (100% kostenlos) Zugriff darauf sowie auf alle anderen eingeschränkten Inhalte und Tools.
Verwandte Themen: SOA, sekundäres organisches Aerosol, Feinstaub, PM2,5, Atmosphärenchemie, VOC-Oxidation, Nukleation, Gas-zu-Partikel-Umwandlung, Klima, Aerosol.