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Fehlermöglichkeits-, Einfluss- und Kritikalitätsanalyse (FMECA)

1980
  • United States Military
Militäringenieur bei der Analyse eines FMECA-Diagramms im Arbeitsbereich von 1980 zur Bewertung der Zuverlässigkeit.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

FMECA ist eine Erweiterung von FMEA die eine Kritikalitätsanalyse umfasst, bei der die Wahrscheinlichkeit von Fehlermöglichkeiten gegen die Schwere ihrer Folgen abgewogen wird. Dies ermöglicht eine quantitative Einstufung der Fehlermöglichkeiten auf der Grundlage des kombinierten Einflusses von Schwere und Wahrscheinlichkeit. Das Ergebnis hebt einzelne Fehlerpunkte hervor und hilft bei der Priorisierung von Abhilfemaßnahmen auf der Grundlage eines strengeren Risikoniveaus.

FMECA erweitert die qualitativen Aspekte der FMEA durch eine quantitative Kritikalitätsbewertung, wie sie in Normen wie MIL-STD-1629A definiert ist. Die Kritikalität wird typischerweise auf zwei Arten berechnet: modale Kritikalität und Artikelkritikalität. Die modale Kritikalität wird für jeden Fehlermodus berechnet und kann wie folgt ausgedrückt werden: [latex]C_m = lambda_p alpha beta K_e[/latex], wobei [latex]lambda_p[/latex] die Teileausfallrate, [latex]alpha[/latex] das Fehlermodusverhältnis (der Anteil der Teileausfälle, der auf diesen Modus zurückzuführen ist), [latex]beta[/latex] die bedingte Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des Fehlereffekts und [latex]K_e[/latex] der Schweregradfaktor ist. Die Artikelkritikalität ist dann die Summe der modalen Kritikalitäten aller Fehlermodi eines bestimmten Artikels.

Dieser quantitative Ansatz ist besonders in Hochrisikobranchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Verteidigung und der Kernenergie wertvoll, da hier eine detailliertere und vertretbarere Methode als die Standard-RPN erforderlich ist. Das Ergebnis ist häufig eine Kritikalitätsmatrix, die Schweregrade den Eintrittswahrscheinlichkeiten gegenüberstellt. Diese Matrix bietet eine übersichtliche visuelle Darstellung der risikoreichsten Elemente. So können Ingenieure und Manager ihre Ressourcen auf die Behebung der kritischsten potenziellen Ausfälle konzentrieren, insbesondere auf solche, die zu katastrophalen Systemausfällen oder Todesfällen führen können.

UNESCO Nomenclature: 3313
- Entwurf von Systemen

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Nische/Spezialisiert

Vorläufer

  • Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
  • Fehlerbaumanalyse (FTA)
  • probabilistische Risikobewertung (PRA)
  • Zuverlässigkeitsblockdiagramme

Anwendungen

  • Sicherheitsanalyse für Luft- und Raumfahrtsysteme
  • Risikobewertung von Kernkraftwerken
  • Zuverlässigkeit militärischer Hardware
  • Sicherheit von Offshore-Öl- und Gasplattformen
  • Design einer medizinischen Infusionspumpe

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandt mit: FMECA, FMEA, Kritikalitätsanalyse, Risikobewertung, Zuverlässigkeitstechnik, Sicherheitstechnik, MIL-std-1629a, quantitatives Risiko, Single Point of Failure, Luft- und Raumfahrt.

Historischer Kontext

Fehlermöglichkeits-, Einfluss- und Kritikalitätsanalyse (FMECA)

1980
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1980
1984
1980
1980
1980
1980
1980
1980
1981
1986

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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