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Benutzerzentriertes Design (UCD)

1986
  • Donald Norman
Ergonomischer Küchenarbeitsbereich mit benutzerorientierten Designutensilien von OXO Good Grips.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Eine Designphilosophie und ein iterativer Prozess, bei dem die Bedürfnisse, Wünsche und Einschränkungen der Endnutzer in jeder Phase des Designprozesses umfassend berücksichtigt werden. UCD zielt darauf ab, Produkte zu entwickeln, die durch die Einbindung der Nutzer während des gesamten Designzyklus mittels Forschung, Tests und Feedback besonders benutzerfreundlich und barrierefrei sind, anstatt sich ausschließlich auf die Nutzerperspektive zu verlassen. Designer Annahmen.

Nutzerzentriertes Design (UCD) verlagert den Fokus der Produktentwicklung grundlegend von den technischen Fähigkeiten des Systems hin zur Nutzererfahrung. Der Prozess basiert auf einem tiefen Verständnis von Nutzern, Aufgaben und Umgebungen. Er beginnt mit umfassender Nutzerforschung, um Empathie aufzubauen und Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei werden häufig Personas – fiktive Charaktere, die wichtige Nutzertypen repräsentieren – erstellt und Nutzerreisen abgebildet, um die Interaktionen der Nutzer mit einem Produkt im jeweiligen Kontext zu verstehen. Während des gesamten Designprozesses setzt UCD verschiedene Methoden ein, um die Nutzer aktiv einzubinden. Dazu gehören Usability-Tests, bei denen Nutzer bei der Ausführung von Aufgaben mit einem Prototyp beobachtet werden, A/B-Tests zum Vergleich verschiedener Designvarianten und partizipative Design-Workshops, in denen Nutzer direkt Ideen einbringen können. Das Kernprinzip ist die Iteration: Design, Prototyp, Test und Wiederholung. Das Feedback aus jeder Testrunde fließt direkt in die nächste Designiteration ein und stellt so sicher, dass sich das Produkt auf Basis realer Nutzerdaten und nicht auf internen Meinungen weiterentwickelt. Dieser Ansatz verringert das Risiko, ein Produkt zu entwickeln, das schwierig zu bedienen ist oder ein echtes Problem des Nutzers nicht löst, erheblich und führt letztendlich zu einer höheren Nutzerzufriedenheit und Akzeptanzrate.

UNESCO Nomenclature: 6106
Ergonomie

Typ

Abstraktes System

Störung

Revolutionär

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • dem Gebiet der Ergonomie und Humanfaktoren
  • Kognitive Psychologie Forschung zur menschlichen Wahrnehmung und Problemlösung
  • die Entwicklung grafischer Benutzeroberflächen (GUIs)
  • Der Fokus des Industriedesigns liegt auf Form und Funktion.

Anwendungen

  • die Benutzeroberfläche des Apple iPhone
  • Googles Suchmaschinenschnittstelle
  • ergonomische Küchenutensilien von OXO Good Grips
  • Eingabehilfen in modernen Betriebssystemen wie Windows und macOS

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandte Themen: nutzerzentriertes Design, UCD, Mensch-Computer-Interaktion, Benutzerfreundlichkeit, Benutzererfahrung, Donald Norman, Ergonomie, Barrierefreiheit.

Historischer Kontext

Benutzerzentriertes Design (UCD)

1941
1986
1990
2000
1950
1990
1990

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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