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Projektstrukturplan

1957
  • United States Department of Defense (DoD)
  • NASA
Projektmanagementbüro mit Arbeitsstrukturplan für Organisationsmethoden.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Ein Projektstrukturplan (auch Projektstrukturplan, kurz WBS) ist ein zentrales Projektergebnis, das die Arbeit des Teams in überschaubare Abschnitte gliedert. Er stellt eine hierarchische und schrittweise Aufteilung des Projekts in Phasen, Ergebnisse und Arbeitspakete dar. Der WBS ist eine Baumstruktur, die die Aufteilung des erforderlichen Aufwands zur Erreichung eines Ziels, wie beispielsweise eines Programms, Projekts oder Vertrags, veranschaulicht.

Das Konzept der Projektstrukturplanung (Work Breakdown Structure, WBS) wurde 1957 vom US-Verteidigungsministerium im Rahmen des Polaris-Raketenprogramms in Verbindung mit der Program Evaluation and Review Technique (PERT) entwickelt. Die wichtigste Neuerung bestand darin, ein systematisches, ergebnisorientiertes Verfahren zur Aufteilung eines großen, komplexen Projekts in kleinere, besser handhabbare Teilprojekte bereitzustellen. Das Grundprinzip der WBS ist die „100%-Regel“, die besagt, dass die WBS alle im Projektumfang definierten Arbeiten – und nur diese – erfassen muss. Sie repräsentiert den gesamten Aufwand und die gesamten Projektergebnisse.

Der Projektstrukturplan (PSP) wird typischerweise als hierarchisches Diagramm dargestellt, ähnlich einem Organigramm. Die oberste Ebene (Ebene 1) repräsentiert das gesamte Projekt. Die nachfolgenden Ebenen unterteilen die Arbeit in wichtige Ergebnisse oder Phasen. Diese Unterteilung wird fortgesetzt, bis die Arbeit in Arbeitspakete – die unterste Ebene des PSP – gegliedert ist. Ein Arbeitspaket ist eine Arbeitseinheit, die realistisch geschätzt, terminiert und einer Einzelperson oder einem Team zugewiesen werden kann. Ergänzend zum visuellen Diagramm wird häufig ein PSP-Wörterbuch erstellt. Dieses Dokument enthält detaillierte Informationen zu jedem PSP-Element, einschließlich einer Beschreibung der Arbeit, der Ergebnisse, des Budgets, des Zeitplans und der zugewiesenen Verantwortlichkeiten. Der PSP ist kein Zeitplan oder Plan, sondern die Grundlage, auf der Zeitpläne, Kostenschätzungen und Ressourcenpläne erstellt werden. Er bietet einen gemeinsamen Rahmen für alle Projektbeteiligten und gewährleistet ein klares und gemeinsames Verständnis des Projektumfangs.

UNESCO Nomenclature: 5312
- Management-Wissenschaften

Typ

Abstraktes System

Störung

Inkremental

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Organigramme
  • Prinzipien der Systemtechnik
  • Frühe Techniken zur militärischen Projektplanung
  • Hierarchische Dekompositionskonzepte aus Mathematik und Logik

Anwendungen

  • Kostenschätzung und Budgetierung
  • Ressourcenzuweisung
  • Fahrplanentwicklung
  • Risikomanagement
  • Beschaffungsmanagement
  • Umfangskontrolle und Änderungsmanagement

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Bezogen auf: Projektstrukturplan, WBS, Projektmanagement, Umfang, Liefergegenstand, Zerlegung, Arbeitspaket, Projektplanung, Hierarchie, Umfangsmanagement.

Historischer Kontext

Projektstrukturplan

1910
1914
1950
1957
1960
1960
1970
1890
1914
1942
1957
1957
1960
1965
1970

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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