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Ökologischer Fußabdruck

1990
  • Mathis Wackernagel
  • William E. Rees
Stadtplanungstreffen zur Erörterung der Metrik des ökologischen Fußabdrucks im Umweltmanagement.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Der ökologische Fußabdruck ist eine Kennzahl der Ressourcenbilanzierung, die den menschlichen Bedarf an natürlichen Ressourcen misst. Er quantifiziert die Menge an biologisch produktiver Land- und Meeresfläche, die benötigt wird, um die von einer Bevölkerung verbrauchten Ressourcen (wie Nahrungsmittel, Fasern und Holz) zu produzieren und ihre Abfälle, insbesondere Kohlenstoffemissionen, zu absorbieren. Er stellt die „Nachfrageseite“ des ökologischen Fußabdrucks dar. Erdüberlastungstag (EOD)-Berechnung.

Developed in the early 1990s by Mathis Wackernagel during his PhD research under William E. Rees at the University of British Columbia, the Ecological Footprint concept was designed to be a comprehensive indicator of human pressure on the environment. It translates various types of consumption and waste generation into a single, understandable unit: the global hectare (gha). The methodology categorizes consumption into several major areas: food, shelter, mobility, goods, and services. It also accounts for the six main land use types: cropland, grazing land, fishing grounds, forest land for timber and fiber, built-up land for infrastructure, and forest land required to absorb carbon dioxide emissions not absorbed by the ocean (the carbon footprint). The carbon footprint component is often the largest part of the total Ecological Footprint for most industrialized nations. By summing up these areas, the metric provides an aggregate measure of demand that can be compared directly against the available biocapacity, making it a powerful tool for assessing sustainability at various scales, from an individual to the entire planet.

UNESCO Nomenclature: 2511
Umweltmanagement

Typ

Metrisch

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Konzept der Tragfähigkeit
  • Georg Borgströms Konzept der „Geisterflächen“
  • Methoden der Energiebilanzierung
  • Input-Output-Modelle aus der Ökonomie
  • life-cycle assessment (LCA) frameworks

Anwendungen

  • nationale Umweltverträglichkeitsprüfung
  • Stadtplanung und kommunale Nachhaltigkeitsstrategien
  • Unternehmensberichterstattung zu Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung (ESG)
  • Rechner für den persönlichen CO2- und Ressourcen-Fußabdruck
  • Lehrplanmaterial für die Umwelterziehung

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandte Themen: ökologischer Fußabdruck, Mathis Wackernagel, William Rees, Ressourcenverbrauch, CO2-Fußabdruck, Nachhaltigkeit, globaler Hektar, Umweltbuchhaltung, menschlicher Bedarf, Landnutzung.

Historischer Kontext

Ökologischer Fußabdruck

1982
1990
1990
1990
1993
2001-09-01
1982
1990
1990
1990
1990
2000
2006

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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