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Ideales Gasgesetz (Molarform)

1850
  • Benoît Paul Émile Clapeyron
Chemiker aus dem 19. Jahrhundert, der das Gasvolumen misst, um das ideale Gasgesetz in der Thermodynamik zu veranschaulichen.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Das ideale Gasgesetz ist die Zustandsgleichung für ein hypothetisches ideales Gas und beschreibt näherungsweise das Verhalten vieler Gase unter verschiedenen Bedingungen. Die molare Form bezieht sich auf Druck ([latex]P[/latex]), Volumen ([latex]V[/latex]), Stoffmenge in Mol ([latex]n[/latex]) und absolute Temperatur ([latex]T[/latex]) über die universelle Gaskonstante ([latex]R[/latex]): [latex]PV = nRT[/latex].

The ideal gas law, expressed as [latex]PV = nRT[/latex], is a cornerstone of thermodynamics and physical chemistry. It was first stated by Benoît Paul Émile Clapeyron in 1834 as a combination of the empirical laws of Boyle, Charles, Gay-Lussac, and Avogadro. This equation of state provides a remarkably accurate approximation for the behavior of many gases under conditions of moderate temperature and low pressure. In the equation, [latex]P[/latex] represents the absolute pressure, [latex]V[/latex] is the volume, [latex]n[/latex] is the number of moles of the gas, and [latex]T[/latex] is the absolute temperature in Kelvin.

Die Proportionalitätskonstante R wird als universelle Gaskonstante bezeichnet. Ihr Wert ist für alle Gase gleich und beträgt ungefähr 8,314 J/(mol·K). Die Stärke des Gesetzes liegt darin, dass es die vier makroskopischen Zustandsgrößen eines Gases in einer einzigen, einfachen Formel zusammenfasst. Dadurch lässt sich jede einzelne Größe berechnen, wenn die anderen drei bekannt sind. Das „ideale“ Verhalten des Gases, das durch dieses Gesetz beschrieben wird, beruht auf zwei zentralen Annahmen: Die Gasteilchen selbst haben ein vernachlässigbares Volumen, und es wirken keine intermolekularen Anziehungs- oder Abstoßungskräfte zwischen ihnen. Obwohl kein reales Gas vollkommen ideal ist, verhalten sich viele gängige Gase wie Stickstoff, Sauerstoff und Argon unter Standardbedingungen nahezu ideal, was das Gesetz für praktische Anwendungen äußerst nützlich macht.

UNESCO Nomenclature: 2210
- Thermodynamik

Typ

Abstraktes System

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Boyle'sches Gesetz (1662)
  • Karls Gesetz (1787)
  • Gay-Lussac'sches Gesetz (1802)
  • Avogadrosches Gesetz (1811)
  • Daltons Atomtheorie
  • Konzept der absoluten Temperatur (Kelvin)

Anwendungen

  • Prozessgestaltung im Chemieingenieurwesen
  • Meteorologie und Wettervorhersage
  • Berechnung der Gasdichte und der Molmasse
  • thermodynamische Kreisprozessanalyse (zB Carnot-Kreisprozess)
  • Berechnungen von Gasgemischen beim Gerätetauchen

Patente:

NA

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Verwandt mit: ideales Gas, Zustandsgleichung, Druck, Volumen, Temperatur, Mol, Gaskonstante, Thermodynamik, Clapeyron, physikalische Chemie.

Historischer Kontext

Ideales Gasgesetz (Molarform)

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1859

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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