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Aghion-Howitt-Modell der schöpferischen Zerstörung

1992
  • Philippe Aghion
  • Peter Howitt
Wirtschaftswissenschaftler diskutieren in einem modernen Büro über das Aghion-Howitt-Modell der schöpferischen Zerstörung.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Philippe Aghion und Peter Howitt entwickelten ein mathematisches Modell der kreative Zerstörung Basierend auf Schumpeters Ideen ist in ihrem endogenen Wachstumsmodell der technologische Fortschritt der Motor langfristigen Wirtschaftswachstums. Neue Innovationen zerstören die Monopolrenten vorheriger Innovatoren und schaffen so einen Prozess, in dem Wachstum naturgemäß unsicher ist und in Schüben erfolgt, wenn neue, qualitativ hochwertigere Produkte alte ersetzen.

Das Aghion-Howitt-Modell war ein Meilenstein bei der Formalisierung von Schumpeters Erkenntnissen in einem allgemeinen Gleichgewichtsrahmen. Es gehört zur Klasse der endogenen Wachstumsmodelle, bei denen die Rate des technologischen Fortschritts und damit das langfristige Wirtschaftswachstum durch wirtschaftliche Faktoren innerhalb des Modells bestimmt wird, anstatt als externe, exogene Kraft angenommen zu werden wie in früheren neoklassischen Modellen wie dem Solow-Swan-Modell.

In diesem Modell ist Innovation eine zielgerichtete FuE-Tätigkeit, die von Unternehmen durchgeführt wird, die Monopolgewinne erzielen wollen. Eine erfolgreiche Innovation schafft ein neues, qualitativ besseres Produkt, das das bestehende Produkt verdrängt und dem Innovator ein vorübergehendes Monopol verschafft. Dieses Monopol ist jedoch selbst anfällig für künftige Innovationen. Diese ständige Gefahr der Verdrängung ist der Aspekt der “Zerstörung”. Der “kreative” Aspekt besteht darin, dass jede neue Innovation auf der letzten aufbaut und die Gesamtproduktivität der Wirtschaft erhöht. Das Modell führt zu einem klaren Zielkonflikt: Ein stärkerer Patentschutz kann den Innovationsanreiz erhöhen, indem er Monopolrenten schützt, aber er kann auch die Verbreitung von Technologie und nachfolgenden Innovationen verlangsamen. Dies macht das Modell zu einem leistungsfähigen Instrument für die Analyse politischer Maßnahmen in den Bereichen FuE, Wettbewerb und geistiges Eigentum.

UNESCO Nomenclature: 5312
- Makroökonomie

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Joseph Schumpeters Theorie der schöpferischen Zerstörung
  • Paul Romers Arbeiten zur endogenen Wachstumstheorie
  • Das neoklassische Wachstumsmodell von Robert Solow (als Ausgangsbasis)
  • Kenneth Arrows Arbeit über die Ökonomie von Information und F&E

Anwendungen

  • endogene Wachstumstheorie
  • Wirtschaftspolitische Analyse zur F&E-Förderung
  • Geistiges Eigentumsrecht und Patentpolitikgestaltung
  • makroökonomische Modellierung des technologischen Wandels
  • Wettbewerbspolitische Analyse

Patente:

NA

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Verwandte Themen: endogenes Wachstum, Aghion-Howitt-Modell, Schumpetersches Wachstum, technischer Fortschritt, F&E, Monopolrenten, Wirtschaftsmodellierung, Makroökonomie, Innovationsökonomie, Patentpolitik.

Historischer Kontext

Aghion-Howitt-Modell der schöpferischen Zerstörung

1980
1986
1990
1992
1995
1995
2000
1980
1983
1990
1992
1994
1995
2000
2002-05-01

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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