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Zugriffsbasierter Verbrauch

2010
Moderne Büroszene, die den zugangsbasierten Konsum in Marketinganwendungen veranschaulicht.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Zugangsbasierter Konsum ist eine marktvermittelte Transaktion, bei der kein Eigentumsübergang stattfindet. Verbraucher zahlen für den temporären Zugang zu einer Ware oder Dienstleistung und stellen dabei das Erlebnis und den Nutzen über den Besitz. Dieses Modell ist ein Eckpfeiler der Sharing Economy und entkoppelt die Vorteile des Konsums von den Belastungen des Besitzes wie Kosten, Wartung und Lagerung.

Zugangsbasierter Konsum definiert die Beziehung zwischen Konsument und Objekt grundlegend neu. Im Gegensatz zu traditionellem Eigentum, das unbefristete und exklusive Rechte impliziert, ist der Zugang zeitlich begrenzt, nicht exklusiv und marktvermittelt. Charakteristisch für dieses Modell ist der Fokus auf den Nutzen, der sich aus der Nutzung eines Produkts ergibt, und nicht auf den symbolischen Wert des Besitzes. Forscher haben mehrere Schlüsseldimensionen dieses Modells identifiziert, darunter die Zeitlichkeit des Zugangs, die Rolle des Marktes bei der Vermittlung der Transaktion und das Fehlen einer Eigentumsübertragung.

This shift has profound implications for consumer behavior and marketing. For consumers, it can offer greater flexibility, lower costs, and access to a wider variety of goods. However, it can also lead to feelings of detachment and a lack of psychological ownership. For businesses, it requires a move from a product-centric model to a service-centric one, focusing on user experience, reliability, and availability. This is often referred to as ‘servitization’. The success of access-based models hinges on reducing transaction costs—such as search, negotiation, and enforcement—which digital platforms have effectively minimized through user-friendly interfaces, transparent pricing, and integrated trust systems. The model challenges traditional notions of brand loyalty, as consumers may be more loyal to the convenience of the platform than to the specific brand of the product they are accessing (e.g., renting any available car rather than a specific make).

UNESCO Nomenclature: 5206
- Vermarktung

Typ

Abstraktes System

Störung

Wesentliche

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • traditionelle Vermietungsunternehmen (z. B. Autovermietungen, Videotheken)
  • öffentliche und private Bibliotheken
  • Leasingvereinbarungen für Ausrüstung und Fahrzeuge
  • Timeshare-Modelle für Ferienimmobilien
  • die Entwicklung abonnementbasierter Geschäftsmodelle

Anwendungen

  • Musik- und Video-Streaming-Dienste wie Spotify und Netflix
  • Carsharing-Dienste wie Zipcar
  • Software-as-a-Service (SaaS)-Modelle wie Adobe Creative Cloud
  • Fahrrad- und Rollerverleih
  • Modeverleihplattformen wie Rent the Runway

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandt mit: zugangsbasiertem Konsum, Nicht-Eigentum, Servitization, Sharing Economy, Nutzererfahrung, Nutzen, temporärer Zugang, Konsumverhalten.

Historischer Kontext

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