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AC-Induktionsmotoren

1888
  • Nikola Tesla
  • Galileo Ferraris
Wechselstrom-Asynchronmotor in industrieller Anwendung mit sichtbaren Stator- und Rotorteilen.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Die Wechselstrominduktion Motor Die Funktionsweise basiert auf dem Prinzip eines vom Stator erzeugten Drehfelds. Dieses Feld wird durch die Zufuhr von mehrphasigen Wechselströmen in die räumlich verteilten Statorwicklungen erzeugt. Das Drehfeld induziert Ströme in den Rotorleitern (z. B. einem Kurzschlussläufer), die ein entgegengesetztes Magnetfeld erzeugen. Die Wechselwirkung dieser Felder erzeugt das Drehmoment.

Die Genialität des Drehstrom-Induktionsmotors liegt in seiner Fähigkeit, Bewegung ohne elektrische Verbindung zum Rotor zu erzeugen. Dadurch ist er einfach, robust und zuverlässig. Das Schlüsselprinzip ist das rotierende Magnetfeld. In einem typischen Drehstrommotor besitzt der Stator drei Wicklungssätze, die um 120 Grad versetzt sind. Werden diese mit Drehstrom versorgt (wobei die Spannung jeder Phase ebenfalls um 120 Grad zeitlich versetzt ist), hat das resultierende Magnetfeld eine konstante Stärke, rotiert aber mit einer festen Drehzahl, der sogenannten Synchrondrehzahl (Ns = 120f / P, wobei f die Netzfrequenz und P die Polzahl ist).

Das rotierende Statorfeld streift die Leiterstäbe des Rotors. Gemäß dem Faradayschen Induktionsgesetz induziert diese Relativbewegung eine Spannung und folglich einen hohen Strom in den kurzgeschlossenen Rotorstäben. Dieser induzierte Strom erzeugt ein eigenes Magnetfeld im Rotor. Nach dem Lenzschen Gesetz wirkt das Rotorfeld der Änderung entgegen, die es verursacht hat; es wird also vom Statorfeld mitgezogen. Damit ein Drehmoment erzeugt wird, muss sich der Rotor etwas langsamer als die Synchrondrehzahl drehen; diese Drehzahldifferenz wird als Schlupf bezeichnet. Der Schlupf ermöglicht es dem Statorfeld, die Rotorleiter weiterhin zu „schneiden“ und Strom zu induzieren.

UNESCO Nomenclature: 2205
- Elektroingenieurwesen

Typ

Physikalisches Gerät

Störung

Revolutionär

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Michael Faradays Gesetz der elektromagnetischen Induktion
  • Entwicklung von mehrphasigen Wechselstromsystemen
  • James Clerk Maxwells Gleichungen zur Vereinigung von Elektrizität und Magnetismus

Anwendungen

  • Industrieantriebe (Pumpen, Lüfter, Förderbänder)
  • Haushaltsgeräte (Kühlschränke, Waschmaschinen)
  • Elektrofahrzeuge (z. B. Tesla Model S)
  • Hochgeschwindigkeitszüge
  • Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen

Patente:

  • US381968A

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Verwandte Themen: Wechselstrommotor, Induktionsmotor, rotierendes Magnetfeld, Nikola Tesla, Kurzschlussläufer, Stator, Schlupf, Dreiphasenstrom, Synchrondrehzahl, Elektromagnetismus.

Historischer Kontext

AC-Induktionsmotoren

1883
1884
1887
1888
1889
1890
1890
1882-01-01
1884
1885
1887
1889
1890
1890
1895

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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