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Die Wellengleichung (Physik)

1747
  • Jean le Rond d’Alembert
Jean le Rond d'Alembert developing the wave equation in a historical office setting.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Ein lineares hyperbolisches System zweiter Ordnung partielles Differential Gleichung, die die Ausbreitung verschiedener Arten von Wellen regelt. In ihrer einfachsten Form lautet sie [latex]\frac{\partial^2 u}{\partial t^2} = c^2 \nabla^2 u[/latex], wobei [latex]u(\vec{x},t)[/latex] die Amplitude der Welle, [latex]c[/latex] die Wellengeschwindigkeit und [latex]\nabla^2[/latex] die Laplace Operator. Er modelliert Phänomene wie schwingende Saiten, Schallwellen und Lichtwellen.

The wave equation is the archetypal hyperbolic PDE. Unlike the heat equation, it is second-order in time, which gives rise to its oscillatory, wave-like solutions. The presence of the [latex]\frac{\partial^2 u}{\partial t^2}[/latex] term implies that acceleration is proportional to the local curvature of the function, a relationship characteristic of restorative forces like tension in a string. The constant [latex]c[/latex] represents the finite speed at which disturbances propagate through the medium.

Ein entscheidendes Merkmal der Wellengleichung ist das Prinzip der Kausalität und der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit. Eine Störung an einem Punkt [latex]\vec{x}_0[/latex] zum Zeitpunkt [latex]t_0[/latex] kann sich nur auf Punkte [latex]\vec{x}[/latex] zu einem späteren Zeitpunkt [latex]t[/latex] auswirken, die sich innerhalb einer Entfernung von [latex]c(t-t_0)[/latex] befinden. Dieser Bereich wird als ‘Einflusskegel’ bezeichnet. Umgekehrt hängt der Wert der Lösung bei [latex](\vec{x}, t)[/latex] nur von den Anfangsdaten innerhalb seines ‘Abhängigkeitsbereichs’ ab. Dies steht in scharfem Kontrast zur unendlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wärmegleichung.

In einer räumlichen Dimension hat die Gleichung [latex]u_{tt} = c^2 u_{xx}[/latex] eine bemerkenswert einfache allgemeine Lösung, die von d'Alembert entdeckt wurde: [latex]u(x,t) = F(x-ct) + G(x+ct)[/latex]. Es handelt sich um die Überlagerung von zwei Wellen, die sich mit der Geschwindigkeit [latex]c[/latex] in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Die Formen dieser Wellen, die durch die Funktionen [latex]F[/latex] und [latex]G[/latex] bestimmt werden, bleiben bei ihrer Ausbreitung erhalten.

UNESCO Nomenclature: 1208
- Mathematische Physik

Typ

Abstraktes System

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Newtons Gesetze der Bewegung
  • Hookesches Gesetz für elastische Kräfte
  • Entwicklung der Analysis und partiellen Ableitungen
  • Studien vibrierender Saiten von Brook Taylor und Johann Bernoulli

Anwendungen

  • Akustik und Tontechnik
  • Elektromagnetismus (Ausbreitung von Licht- und Radiowellen)
  • Seismologie zur Modellierung von Erdbeben
  • Fluiddynamik für Oberflächenwellen
  • Allgemeine Relativitätstheorie für Gravitationswellen

Patente:

NA

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Verwandte Themen: Wellengleichung, hyperbolische pde, d'alembertsche Formel, Wellenausbreitung, Akustik, Elektromagnetismus, Lichtgeschwindigkeit, mathematische Physik.

Historischer Kontext

Die Wellengleichung (Physik)

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1763-12-23
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(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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