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Kopplung und Produktbündelung

1914
Ökonomen diskutieren in einem Büro im Jahr 1914 über Kopplungsgeschäfte und Produktbündelungsstrategien.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Bei der Kopplung wird der Verkauf einer Ware (Kopplungsware) vom Kauf einer zweiten, anderen Ware (gekoppelte Ware) abhängig gemacht. Dadurch wird Marktmacht vom Markt des Kopplungsprodukts auf den Markt des gekoppelten Produkts übertragen, was zu einer Abschottung des Wettbewerbs führen kann. Bündelung ist die damit verbundene Praxis, mehrere Produkte als ein kombiniertes Produkt zum Verkauf anzubieten.

Tying arrangements are scrutinized under competition law because they can restrict consumer choice and stifle innovation in the market for the tied good. For tying to be considered anti-competitive, several conditions typically must be met: 1) The tying and tied products must be two separate products. 2) The seller must have sufficient economic power in the tying product market to force the purchase of the tied product. 3) The tying arrangement must affect a substantial amount of commerce in the tied product market.

Obwohl dies oft negativ gesehen wird, ist nicht jede Kopplung oder Bündelung illegal oder schädlich. Bündelungen können wettbewerbsfördernd sein, indem sie den Verbrauchern Bequemlichkeit und Kosteneinsparungen bieten, wie z. B. ein ‘günstiges Essen’ in einem Fast-Food-Restaurant oder ein Softwarepaket. Die Gerichte wenden bei der Bewertung dieser Praxis häufig eine ‘Regel der Vernunft’ an und wägen die wettbewerbswidrigen Auswirkungen gegen die potenziellen geschäftlichen Rechtfertigungen und die Vorteile für die Verbraucher ab. Einige Formen, insbesondere die eines Monopolisten, können jedoch ‘per se’ als illegal angesehen werden. Im Mittelpunkt des bahnbrechenden Falles Vereinigte Staaten gegen Microsoft Corp. stand der Vorwurf, Microsoft habe seinen Webbrowser Internet Explorer unrechtmäßig an sein marktbeherrschendes Windows-Betriebssystem gebunden, um den Wettbewerb mit anderen Browsern wie dem Netscape Navigator zu unterbinden.

UNESCO Nomenclature: 5311
- Mikro-Ökonomie

Typ

Abstraktes System

Störung

Inkremental

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Common Law-Grundsätze zur Wettbewerbsbeschränkung
  • ökonomische Theorien der Monopolmacht
  • der Sherman Antitrust Act von 1890, der den Weg für spezifischere Gesetze ebnete

Anwendungen

  • Kartellverfahren gegen Technologieunternehmen (z. B. Microsoft bindet Internet Explorer an Windows)
  • Regelung von Franchiseverträgen
  • Analyse von Software- und digitalen Plattform-Ökosystemen
  • product strategy in marketing and sales
  • legal challenges in the pharmaceutical and medical device industries

Patente:

NA

Potenzielle Innovationsideen

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Verwandte Themen: Kopplung, Bündelung, Kartellrecht, Clayton Act, Wettbewerbsrecht, Marktmacht, Marktabschottung, Microsoft-Fall, Regel der Vernunft, Monopoleinfluss.

Historischer Kontext

Kopplung und Produktbündelung

1890
1914
1942
1957
1957
1960
1965
1848
1910
1914
1950
1957
1960
1960
1970

(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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