Der Joule-Thomson-Effekt (oder Joule-Kelvin-Effekt) beschreibt die Temperaturänderung eines realen Gases, wenn es durch ein Ventil oder einen porösen Stopfen gepresst wird, während es isoliert bleibt (ein isenthalpischer Prozess). Bei einer gegebenen Temperatur DruckGase besitzen eine Inversionstemperatur. Wird ein Gas unterhalb dieser Temperatur ausgedehnt, kühlt es ab; wird es oberhalb ausgedehnt, erwärmt es sich. Dieser Kühleffekt ist ein Grundprinzip moderner Kälte- und Verflüssigungstechnik.





