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Kelvin (Thomson) Beziehungen

1854
  • William Thomson (Lord Kelvin)
Thermodynamisches Labor mit Peltier- und Seebeck-Geräten zur Veranschaulichung der Kelvin-Beziehungen.

(Abbildung dient nur zur Veranschaulichung)

Die Kelvin-Beziehungen sind zwei Gleichungen, die die drei thermoelektrischen Koeffizienten thermodynamisch verknüpfen: Die erste Beziehung verbindet die Peltier coefficient ([latex]Pi[/latex]) to the Seebeck coefficient ([latex]S[/latex]) via absolute temperature ([latex]T[/latex]): [latex]Pi = S cdot T[/latex]. The second relates the Thomson coefficient ([latex]mathcal{K}[/latex]) to the temperature derivative of the Seebeck coefficient: [latex]mathcal{K} = T frac{dS}{dT}[/latex].

Die Kelvin-Relationen sind ein Eckpfeiler der thermoelektrischen Theorie. Sie zeigen, dass Seebeck-, Peltier- und Thomson-Effekt keine unabhängigen Phänomene sind, sondern eng miteinander verbundene Aspekte desselben zugrunde liegenden Transportprozesses. Lord Kelvin leitete diese Beziehungen ab, indem er die Gesetze der Thermodynamik auf einen thermoelektrischen Schaltkreis anwandte und ihn als reversible Wärmekraftmaschine behandelte. Seine Herleitung war zwar aufschlussreich, ging aber dem strengeren Rahmen der irreversiblen Thermodynamik voraus.

Later, Lars Onsager’s work on reciprocal relations for irreversible processes provided a more general and solid foundation for the Kelvin relations. The Onsager reciprocal relations, based on the principle of microscopic reversibility, confirm Kelvin’s results. The relations are immensely practical. For instance, it is often easier to measure the Seebeck coefficient (S) and its temperature dependence than it is to directly measure the Peltier ([latex]Pi[/latex]) or Thomson ([latex]mathcal{K}[/latex]) coefficients. Using the Kelvin relations, one can calculate [latex]Pi[/latex] and [latex]mathcal{K}[/latex] from measurements of S, which is critical for characterizing new materials and designing efficient devices.

UNESCO Nomenclature: 2203
- Thermodynamik

Typ

Abstraktes System

Störung

Grundlegendes

Verwendung

Weitverbreitete Verwendung

Vorläufer

  • Sadi Carnot’s theory of heat engines
  • Rudolf Clausius’s formulation of the second law of thermodynamics
  • die einzelnen Entdeckungen des Seebeck- und Peltier-Effekts
  • die Entwicklung der Differentialrechnung zur Beschreibung physikalischer Prozesse

Anwendungen

  • bietet einen selbstkonsistenten theoretischen Rahmen für die Thermoelektrizität
  • ermöglicht die experimentelle Bestimmung eines Koeffizienten durch Messung eines anderen
  • unerlässlich für die genaue Modellierung und Simulation thermoelektrischer Geräte
  • validiert die Anwendung der reversiblen Thermodynamik auf thermoelektrische Prozesse

Patente:

NA

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Related to: Kelvin relations, Thomson relations, Onsager reciprocal relations, thermodynamics, Seebeck coefficient, Peltier coefficient, Thomson coefficient, irreversible thermodynamics, transport phenomena, solid-state physics.

Historischer Kontext

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(wenn das Datum unbekannt oder nicht relevant ist, z. B. „Strömungsmechanik“, wird eine gerundete Schätzung seines bemerkenswerten Auftretens bereitgestellt)

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